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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Gis-tr ans-Isomer ie bei Hexamiethylenderivaten.

775

^elte^Bindungen in der Fumar- und Malein-Säure als einen Ring vorstellt,sit «l auch hier zwei relativ asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten:

H C0 2 H

\/C

c

H C0 2 HMaleinsäure

^^^^ | C0 2 H

maleinoide Hexahydroterephtalsäure

H C0 2 H

G

H0 2 C H

Fumarsäure

H0 2 C H

fumaro'ide Hexahydroterephtalsäure

In den Benennungen werden die Raumisomeren dieser Art durchBeugung des Indexeis" odertrans" gekennzeichnet:eis, wennd ie beiden Substituten auf der einen Seite der Ringebene trans*enn sie au f verschiedenen Seiten der Ringebene sich befinden (vgl-Bd. I, s. 422-423 u. Bd. II, S. 17). Diese räumliche Isomene lasstsi ch nun bei gesättigten Derivaten stets voraussehen, wenn sich Sud-8 ütuenten an verschiedenen Kohlenstoffatomen des Ringes befanden feieWn aber auch bei ungesättigten Verbindungen auftreten; so existirt cliesymmetrische Dihydroterephtalsäure in zwei Formen:

C0 2 H

C0 2 H

H0 2 H

H0. 2 C

Die Erkenntniss der Theorie der räumlichen Isomene ist für dietydroaromatische Chemie wie für die Chemie der Terpen-Korper_vongleicher Wichtigkeit und ist auch bei letzterer Gruppe zum Gegenstandeingehender Untersuchungen 1 geworden.

Vgl. Bai«, Cis-trans-Isomerie in der Terpenreihe: B«. 26 2861 (1898).Qwbbto», Chem. Centralbl. 1897 II, 420. - Wallach, Ann. 300, 278 (1898).