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Relative Asymmetrie der Kohlenstoff atome.
z. B. Carboxyl, so kann auch die nunmehr entstehende Verbindungz. B. Hexahydrobenzoesäure — nur in einer Form existiren, wie auch d"die experimentellen Befunde bestätigt wurde. Anders wird es aber, wenoch ein zweites Wasserstoffatom an eineni ( der übrigen Kohlen 8atome, z. B. in 4-Stellung, durch eine gleiche Gruppe ersetzt wird:
X(o),
X(o)
X(u)~
X(o)
Je nachdem die beiden X die Stellung 1 o und 4 o oder 1 u undeinnehmen, erhält man zwei räumlich verschiedene Formeln. Die nomöglichen Stellungen 1 u, 4 u und 1 o, 4 u bedingen, wie leicht ersiclieh, keine weiteren Isomerieiälle, da sich bei geeigneter DrehungModells ihre Identität mit den ersten beiden ergiebt.
Diese geometrische Isomerie lässt sich auf das Vorhandensein von zwei l' e
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asymmetrischen Kohlenstoffatomen (1 und 4) zurückführen. Bei genauerer Betra» ^tung der beiden Modelle mit zwei Substituenten stellt sich nämlich heraus, dass es m cgleichgültig ist, ob man vom Kohlenstoff 1 aus nach rechts oder nach links in
Ringe geht. Die beiden Affinitäten des Kohlenstoffs 1, welche zur BildungRinges dienen, sind also nicht gleich gebunden,
dei»des
Dasselbe ist auch der FallKohlenstoffatom 4. Beide Formeln erhalten also je zwei asymmetrische Kohlenstatome. Ein wesentlicher Unterschied zwischen relativer Asymmetrie uabsoluter Asymmetrie der Kohlenstoffatome äussert sich indessen darin, "■ein Körper mit zwei asymmetrischen Kohlenstoffatomen bei absoluter Asym ffleModificationen bildet (vgl. Bd. I, S. 667—669, 723), von denen je zwei enantiomorp 1 '^Formen darstellen, bei relativer Asymmetrie dagegen nur in zwei Formen aufti' ekann, die mit ihren Spiegelbildern identisch sind. Die Asymmetrie der beiden relaasymmetrischen Kohlenstoffatome ist durch einander bestimmt, während die Asymetrie eines absolut asymmetrischen Kohlenstoffatoms unabhängig vom Vorbandensder Asymmetrie an anderen Stellen des Molecüls ist. Wenn man von zwei absoasymmetrischen Kohleustoffatomen einem die Asymmetrie nimmt, so bleibt g' elCwohl der asymmetrische Charakter des Molecüls beibehalten. So z. B. entsteh* ^der Weinsäure durch Beseitigung der Asymmetrie an einem Kohlenstoffatom Aep 1säure, welche noch in zwei optisch activen enantiomorphen Formen auftritt:
COOH COOH
»HC-OH
I«HC-OH
ICOOH
CH 2
I'HC-OH
ICOOH
,cl.
Aus der Hexahydroterephtalsäure wird aber bei Fortnahme eines Carboxyls He**hydrobenzoesäure gebildet, die nur in einer Modification bekannt und theoret' sCmöglich ist. Baeyek 1 vergleicht die räumliche Isomerie der HexahydroterepM*säuren mit derjenigen der Fumar- und Male'm-Säure. Denn wenn man sich cl1
1 Ann. 245, 128 (1888).