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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Homologe der Osoymethylbenxoesäuren.

benzoesäuren, sondern die entsprechenden Benzylätherdicarbosäuren 1 CO a H-C 8 H 4 -CH g -0-CH a -C 6 H 4 -CO,H. Kocht man das p-Cya»^benzylchlorid mit kohlensaurem Alkali, so entsteht das Nitril derp-^xymethylbenzoesäure: der p-Cyanbenzylalkohol 2 CN-C 6 H 4 -CH 2 ,U

Homologe der Oxymethylbenzo'esäuren. In der Seitenkette alkyli 1 'Derivate des Phtalids 3 entstehen durch Einwirkung von Alkyljodiden und AWstaub auf Phtalsäureanhydrid, z. B :

.CO. /CO-O x /C(CH 3 ) 2 \

2 C 6 H 4 < >0 + 2 CH 3 J + 2 Zn = C 6 H 4 < >Zn + ZnJ 2 + C 6 H 4 < r '

\co/ \co-o/ x CO --- -

das nach dieser Gleichung erhaltene Dimethylphtalid wird beim Erhitzen mit * astiachen Alkalien in Aceton und Benzoesäure gespalten. Benutzt man bei obigReaction Propyljodid oder Isopropyljodid, so werden nicht die dialkylirten Deriva

sondern Monopropyl- und Monoisopropyl Phtalid C 6 H.

/CH(C 3 H 7 ) X

\co ---- /

rhalte"'

eC

Diese Verbindungen zeigen einen an Sellerie erinnernden Geruch (vgl. in GrupPdas Sedanolid ein hydrirtes Butylphtalid).

Unter den Homologen der m^ und p-Oxymethylbenzoesäuren sind aOxyisopropylbenzoe'säuren* (CH 8 ) 2 C(OH)-C 6 H 4 -C0 2 H deshalb von Wichtig^ 1 *'weil sie durch Oxydation des m- und p-Cymols mit Kaliumpermanganat entstellund diese Bildung:

CH 3 C 6 H 4 CH(CH 3 ) 2> C0. 2 H-C 6 H 4 -C(OH)(CH 3 ) 2

ein Beispiel der directen Hydroxylirung tertiärer H-Atome (vgl. Bd. I, S. 742)zweckmässig zur Identificirung der beiden, in der Natur verbreiteten Kohl eWasserstoffe (vgl. S. 110) benutzt werden kann. Die meta Säure schmilzt bei 123 ^ 'die para-Säure bei 156157°.

Wie die Ortho-Oxymethylbenzoesäure ein ^-Lacton das Phtalid -j"bildet, so würde wahrscheinlich die Ortho-ra-Oxyätliylbenzoösäurfi e, °rV-Lacton liefern:

.CO-OH .CO- O

C 6 H 4 < ->- C,H< .

X)H 2 -CH 2 -OH \CH 2 CH 2

Diese Säure und ihr Lacton, deren Kentniss wohl von Interesse wäi" e >sind indessen als solche noch nicht bekannt. Ein Dibromderivat de s

.CO . 0Lactons C 6 H 4 <^ liegt in dem Bromid des S. 705 besprochene 11

\CHBr-CHBrIsocumarins vor. lieber phenolätherartige Derivate vgl. S. 708. Bi nOxycarboxylderivat des Lactons das ^-Lacton der o-Carboxy-Phenyl'

1 Günther, Ber. 23, 1061 (1890). Eeinölass, Ber. 24, 2421 (1891).

2 Banse, Ber. 27, 2170 (1894).

3 Vgl. z. B.: Kothe, Ann. 248, 56 (1888). Gücci, Ber. 25 Ref., 943 (1892>Gazz. chim. 28 I, 297; II, 501 (1898). Chem. Centralbl. 1901 II, 415. Ciamicia"u. Silber, Ber. 30, 1424 (1897).

4 R. Meyer, Ann. 219, 248 (1883). Widmann u. Bladin, Ber. 19, 583 (1886> Fileti u. Abbona. Gazz. chim 21 II, 399(1891). Wallach, Ann. 275. 159 (1893>