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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Meta- und Para-Oxyntethylbenzoösäuren.

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ni V ylderivat > das durch Verseifung mit heisser Salzsäure den Stickstoff als Ammo-

büd at>Spaltet ' also die Formel CNC 6 H 4 -CH 2 -S-CH 3 besitzen muss; andererseits

jj *j| sie mit verdünnten Säuren beständige Salze und giebt durch directe Be-

ßdlung mit Mgtjjyijo^j^ ein i someres Methylderivat, welches die Formel

C w / C H 2 ---------.

6 4 \ >S besitzen muss, da es mit Salzsäure Methylamin unter Bildung

Yon N3CN.CH,/

»eh- . P nt alid abspaltet. Behandelt man das o-Cyanbenzylchlond mit über-Ussi gem Kaliumsulfhydrat, so erhält man das Dithiophtalid 1

/CELv

\cs/

v ein e farblose, bei 68" schmelzende Verbindung, welche leicht unter AbspaltungMol. H 2 S aus 2 Molecülen in eine tief braun gefärbte Substanz:

CH,

Übe;

r geht.

/C 6 H 4

CeH 4 \

>CS

j. Uie m-Oxymethylbenzocsäure ist als solche noch nicht bekannt;

ü P-Oxyniethylbenzocsäure 2 Schmelzpunkt 181°, in kaltem Wasser

® n ig löslich ist aus p-Toluylsäure (S. 540) (bezw. p-Tolunitril) durch

°üiirung und darauf folgendes Kochen des Halogenprodukts mit Baryt-

as ser gewonnen worden:

CH.

CH,

CO,H

CH 4

CH,BrCO.H

C 6 H 4 <

,CH 2 -OH^C0 2 H

fe

rn er aus Terephtalaldehyd (S. 487) durch Einwirkung von conc. Natron-J^ u ge, wobei ausserdem p-Xylylenalkohol und Terephtalsäure entstehen.

iese Umwandlung des Terephtalaldehyds entspricht der Umsetzung von

e «zaldehyd zu Benzylalkohol und Benzoesäure (vgl. S. 466, 481); dieb , e icli ze itig e Eeduction und Oxydation zweier Aldehydgruppen spielt

Cn einerseits in einem Molecül des zweiwertigen Aldehyds ab:

.OHO /CIL.-OH

C 6 H 4 < ----- > C,H/

^CHObeiderseits zwischen zwei Molecülen:

,CHO /CH.-OH

2C 6 H 4

/ v

CH,

-CHO

\

CH,-OH

HX>-OH

.CO OHC.H/

\CO-OH

. Wie aus dem o-Tolunitril das o-Cyanbenzylchlorid (vgl. oben), sor^ n en aus m- und p-Tolunitril das m- und p-Cyanbenzylchlorid^ N " C 6 H 4 -CH 2 -C1 gewonnen werden; diese Verbindungen aber liefernbeiI n Verseifen mit kaustischem Alkali nicht die m- und p-Oxymethyl-

1 Gabriel u. Leüpold, Ber. 31, 2646 (1898).g 2 Dittmar u. Kekdle, Ann. 162, 341 (1872). Low, Ann. 231, 373 (1885).I! »hobk u. Ladisch, Ann. 310, 203 (1900).

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