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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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trldi-

BenxoUetraoarbonsäiiren.

591

ca.-

-OH, CH

-CO.H CH a -< >-C0 2 H C0 2 H

-GO,H

CH 3

Mesitylen,S. 110

CH 3

Mesitylensäure,S. 539

G0 2 H

Uvitinsäure,S. 588589

C0 2 HTrimesinsäure.

ist' 8 '! hsäure ( S ' 592 ) entsteht sie durch starkes Erhitzen mit Glycerin. InteressantSeih Rildun S durch Polymerisation der Propiolsäure (Bd. T, S. 517) und durchin p S * Conden sation des Formylessigesters (Bd. I, S. 950). Sie krystallisirt aus Wassern smen, beginnt oberhalb 300° zu sublimiren und schmilzt bei 345350°.Uie drei isomeren Benzoltetracarbonsäuren C 6 H 2 (C0 2 H) 4 :

COjH-CO,H

C0 2 H

^'ehnitsäure

CO.H-

-C0 2 H

-C0 2 H

C0 2 H

C0 2 H-

-C0 2 H

JCO.H

C0 2 H

Mellophansäure

Pyromellithsäure

j s Prechen den drei isomeren Tetramethylbenzolen (S. 102) Prehnitol, Isodurol undy, _ und sind aus diesen Kohlenwasserstoffen durch Oxydation erhältlich. Ausp ''tßsäure (S. 592) entsteht die Pyromellithsäure durch trockene Destillation, währendunitsäure und Mellophansäure (neben Trimesinsäure) beim Erhitzen der Hexahydro-c ll tlisäuren mit conc. Schwefelsäure erhalten werden. Prehnitsäure l [Benxmtetra-wnsäure (1.2.3.4)] krystallisirt in warzenförmig gruppirten Prismen mit 2 Mol. Kry-8 ^ llw asser, wird oberhalb 100° wasserfrei, beginnt bei 239° unter Anhydridbildung zui .^lzen, ist bei ca. 250 ° gänzlich geschmolzen und schmilzt nach dem Erstarren wieder2390. j nre j J g gun g gi e ijt in der Hitze sofort mit Chlorbarium einen aus PrismenGehenden Niederschlag. Mellophansäure 2,s [Benzentetracarbonsäure (1.2.3.5)]tallisirt wasserfrei in kleinen vierseitigen Prismen, beginnt gegen 220° zusammen-sintern und schmilzt vollständig bei 238240° unter Wasserabgabe; ihre Lösungr<1 Weder in der Kälte noch in der Hitze durch Chlorbarium gefällt; die einiger-ssen concentrirte Lösung giebt beim Erhitzen mit Calciumacetat einen Nieder-hla g, der sich beim Abkühlen wieder klar auflöst. Pyromellithsäure 3,4 [Benxen-lS"° arl} °nsäim-e (1.2.4.5)] krystallisirt in Tafeln mit 2 Mol. Krystallwasser, wird bei° ° Wasserfrei, schmilzt bei 265268 ° und liefert dann ein scharf bei 286 ° schmel-"des Anhydrid C 10 H 2 O 6 . Alle drei Säuren sind in Wasser leicht löslich.

Die Tri- und Tetra-Carbonsäuren des Benzols im Verein mit der Hexacarbon-<Ure (Mellithsäure, s. unten) bieten eine sehr lehrreiche Illustration 5 der Gesetz-

1 Baeyeb, Ann. Suppl. 7, 23 (1870); Ann. 166, 325 (1873). Galle, Ber. 16,746 (1883). Töhl, Ber. 21, 908 (1888).

8 Baeyer, Ann. 166, 327, 335 (1873). 8 O. Jacobsen, Ber. 17, 2517 (1884).

R 4 Erdmann, Ann. 80, 281 (1851). Baeyer, Ann. Suppl. 7, 35 (1870).ßE THM ANN! ZtS chr. f. physik. Chem. 5, 398 (1890). Giraud, Bull. [3] 11, 389 (1894).~ v - Lippmann, Ber. 27. 3408 (1894). Ephraim, Ber. 34, 2780 (1901).

5 V. Meyer u. Sudborouqh, Ber. 27, 1589, 1591 (1894). van Loon, Ber. 28,J 70 (1895). Graebeu. Leonhardt, Ann. 290, 225 (1896). V.Meyer, Ber. 29,