Aether der Oxyaldehyde.
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hl
/ ' ö - 398 die ähnliche Verdrängung der Carboxylgruppe durch
einen
Be
u ad p ls P ie " ; Darstellung von Salicylaldehyd (Orthooxybenzaldehyd)erwij ara ° x ybenzaldehyd. Man fügt zu einer auf 50—60° am RückflusskühlerVf„ rtnten Lösung von 50 g Phenol in Natronlauge (aus 100 g Aetznatron und 170 g
dar' '*' 1U ^ e i nen Portionen unter öfterem Umschütteln 75 g Chloroform, erhält-'mMp D0Cn 1—2 Stunden im Sieden, destillirt dann das unveränderte Chloroformd a asse ''bade ab, säuert mit verdünnter Schwefelsäure an und destillirt mit Wasser-pj a ^ ' Das Destillat enthält den gebildeten Salicylaldehyd und unverändertesc M man äthert es aus und schüttelt die concentrirte ätherische Lösung mitkrv D rter Natriumbisiüfitlösung durch, um den Salicylaldehyd als schwerlöslicheAid u SCQ e Bisulfitverbindung abzuscheiden; aus letzterer regenerirt man denWa- durch Erwärmen mit verdünnter Schwefelsäure. In dem Rückstand der
(jj ~ Jai npfdestillation befindet sich Paraoxybenzaldehyd, den man nach dem Fil-a „ _ er heissen Flüssigkeit durch Ausäthern gewinnen, dann durch Krystallisationeissem Wasser reinigen kann.
dp zu erwar ten ist, zeigen die Oxyaldehyde neben den Reactionen
Aldehyde die Eigenschaften der Phenole, sind daher insbesondere
ßddnng von Salzen, Aethern und Estern befähigt.
du ^e Aether der Oxyaldehyde, wie CH 3 • O• C B H 4 • CHO — Verbin-
, gen, welche durch angenehmen Geruch ausgezeichnet sind und theil-
Hrun
natürlich gebildet vorkommen —, können synthetisch durch Alky-
•i n g der Oxyaldehyde gewonnen werden. Wichtig ist indessen besonderse Bildung durch Aboxydation der natürlich vorkommenden Phenol-er mit ungesättigten Seitenketten (vgl. S. 432ff.), z.B.:
4th,
C H 3 OC e H 4 -CH:CH-CH 3
Anethol
(CH S • 0)(OH)C 6 H 3 • CH: CH • CH 8Isoeugenol
ca
<
o/'
C ß H,-CH:CH-CH 3
CH 3 .0-C 6 H 4 -CHOAnisaldehyd.
(CH s -0)(OH)C 6 H 3 .CHOVanillin.
CH 2 < >C 0 H 3 -CHO
xk
Piperonal.
Isosafrol
Charakteristische Unterschiede von einander zeigen die Orthooxy-ehyd e un( j ^ e p ara oxyaldehyde 1 . Die Orthoverbindungen sind mita-sserdämpfen flüchtig, lösen sich in Ammoniak mit gelber Farbett liefern mit Kupfersulfat Fällungen, welche von überschüssigem Am-
^üiak nicht gelöst werden. Die Paraverbindungen dagegen sind mit^sserdämpfen nicht flüchtig, lösen sich in Ammoniak farblos aufu bilden Kupfersalze, die sich in überschüssigem Ammoniak lösen.
0 Ö. über ähnliche Unterschiede zwischen Ortho- und Para-Nitrophenolen
«. 388.
, In manchen Punkten giebt sich eine starke gegenseitige Wirkunger Hydroxylgruppe und Formylgruppe auf einander zu erkennen. So
1 v gl. Tiemann u. Schotten, Ber. 11, 774 (1878).