Benzaldehyd.
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da i7 6r ^ etzterw ähnte Polymerisationsvorgang führt zu einem Produkt,
b ei der Verseifung mit Alkalien:. C 6 H 5 .CO-0-CH 2 -C 6 H 6 + KOH = C 6 H 5 -CO-OK + OH-CH 2 -C 6 H 6
tin Uctions P r o ( iukt des angewendeten Aldehyds neben einem Oxyda-ösprodukt liefert. Dass die aromatischen Aldehyde durch Alkalien^ ei « zum Alkohol reducirt 1 und gleichzeitig theils zur Säure oxydirt\iX ' ist scnon S. 466 erwähnt; bei diesem Vorgang spielt vermuth-die Bildung von Zwischenprodukten in ähnlicher Art, wie sie ebengenommen wurde, eine Rolle 3 .a , *ür Condensationsreactionen, bei denen das Aldehydsauerstoff-tr't m ^ Wasserstoffatomen aus anderen Molecülen als Wasser aus-' erweisen sich die aromatischen Aldehyde als besonders geeignet, z.B.:
C 6 H 5 .CHO + 2C a H 5 -N(CH 3 ) 2 = CA-CHiC^-NtCH,,)^ + H 2 0C 6 H 5 .CHO + CH 3 -CO-ONa = C 6 H 6 .CH:CH-CO-ONa + H 2 0
etc.
JJen zweiwerthigen, einfachsten Aldehydrest C 6 H g -CH/ , welcher„ f. 0 / 1 s °l c be Reactionen in die verschiedensten Bindungsformen über-g uhrt werden kann, bezeichnet man als Benzyliden-Rest (vgl. Bd. I,' 53 4) oder Benzal-Rest,
A. Die einwerthigen aromatischen Aldehyde.
^ ßenzaldehyd C 6 H 6 -COH (Benzoylwasserstoff, Methylalbenzen) istU ei nfachste aromatische Aldehyd. Man begegnete ihm zuerst bei der^ ter sucüung des flüchtigen Oels, das aus den bitteren Mandeln durch, Dilation mit Wasser erhalten wird, und gab ihm daher den auchKv noca vielfach üblichen Namen „Bittermandelöl"; in diesem Oelj. der Benzaldehyd als Spaltungsprodukt des Amygdalins auf (vgl.«.' ^> S. 1000, ferner Bd. II unter Amygdalin). Im Laufe ihrer be-st i^ 011 Untersuchungen über das Benzoylradical (vgl. Bd. I, S. 53)
lad
en Wöhler u. Liebig 2 die Zusammensetzung des Benzaldehyds
seine Beziehungen zur Benzoesäure, zum Benzoylchlorid etc. fest.
rp, ^enzaldehyd wird heute fabrikmässig 4 in grossem Massstab aus
/ u °^ dargestellt. Man erzeugt zunächst durch Chlorirung von Toluol
& • ö. 119") ern Produkt, welches wesentlich aus Benzalchlorid C 6 H 6 'CHC1 2
steht, und verwandelt dies durch Erhitzen mit Kalkmilch in eisernen
s selu unter Druck in Benzaldehyd, welcher dann mit Dampf überge-
e ben und durch Lösen in Natriumbisulfitlösung und Destillation gereinigt
g **■ Da das der Verseifung mit Kalkmilch unterworfene Produkt neben
^»zalchlorid auch Benzotrichlorid CgH^CClg enthält, so erhält man als
enprodukt durch Zersetzung des Trichlorids noch Benzoesäure.
a l Cannizzaro, Ann. 88, 129 (1853). — Kraut, Ann. 92, 67 (1854).* Wöhler u. Liebiq, Ann. 3, 249 (1832); 22, 1 (1837).] V gl- Claisen, Ber. 20, 646 (1887).Vgl. Friedländer, Fortschritte d. Theerf.-Fabrikation I (Berlin 1888), S. 9,
23-
•26. __
Caro, Ber. 25 c, 1003 (1892).u. Jacobson, org. Chem. II.
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