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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
Entstehung
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Diazoimide.

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q, , eml lässt sich die Bildung der Diazoamidokörper z. B. durchEichungen, wie:

C eH 6K(OH)

N

CAN "TNNH-C.H« + ILO

= C 6 H 6NH(OH)-^NNH-C e H 6

m_ n tt ~

8Ut ^klären.

Symmetrisch gehaute 2 Formeln der Diazoamidokörper, wie

/ NH \

sinij .

3g nicht angängig, da sie eine analoge Formulirung der aus secun-

q n Aminen entstehenden Diazoamidokörper, wie C e H 5 -N 2 -N(C 2 H 6 )-

s - 6 ä> C 6 H 6 -N 2 .N(CH 3 ) 2 etc., nicht zulas'sen, diese Diazoamidokörper

aber denjenigen aus primären Aminen ganz analog verhalten.

II. Diazoimide.

, Als Diazoimide (auch als Azolmide oder Triazo-Verbin-

jj gen) bezeichnet man Verbindungen, welche das einwerthige ßadical

3 "~ einen ringförmig constituirten Complex von drei Stickstoffatomen:

/ N

N< II

X N

^ "alten. Diese von Gkiess entdeckten Verbindungen sind demnachr ivate der Stickstoffwasserstoffsäure N 3 H, welch' letztere indess erst, gefunden wurde, als ihre aromatischen Abkömmlinge schon langeekl *nnt waren.

Diazoimide entstehen in sehr vielen Reactionen durch Umwandlungrhazokörpern oder von Hydrazinen: so durch Einwirkung von Am-° ni ak auf Diazoperbromide 3 (vgl. S. 284):

CLILNBr 3 + NIL = 3HBr + C.H,N<

I!,^N

r ch Einwirkung von salpetriger Säure auf Hydrazine 4 (unter inter-e< iiärer Bildung von Nitrosohydrazinen, vgl. S. 308), durch Umsetzung

1 Vgl. Anm. 1 auf S. 331.

2 Vgl. auch neuerdings Walther, J. pr. [2] 51, 528, 581 (1895).

3 3 Gkiess, Ann. 137, 65 (1866). Nölting, Grandmoügin u. Michel, Ber. 25,8 - t Curttos u. Dedichen, J. pr. [2] 50, 250 (1894).

' E. Fischer, Ann. 190, 92 (1877). 0. Fischer u. Hepp, Ber. 19, 2995 (1886).

~~ Limvhicht, Ber. 21, 3411, 3413 (1888).' d (1894).

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(1896).

Cürtius u. Dedichen, J. pr. [2] 50,Pürgotti, Ber. 27 Ref., 587, 588 (1894). Zincke, J. pr. [2] 53,

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