itheil»
Fett-aromatische Diazoamidokörper.
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/NH-C 7 H 7 annirnrntT^VemTman nun aber in solchen desmotropenDia ^amidokörpern das Wasserstoffatom der N 3 H<(-Gruppe vermittelst5* P he n yli socyaiiat .Reaction (vgl. S. 343) durch den Phenylharnstoff-Rest^ H 5-CO.NH- ersetzt, so lässt sich die Constitution des Reactions-^ rod «ktes durch Spaltung eindeutig bestimmen. Aus dem Umstand z.B.,> der aus Benzol-diazoamido-toluol entstehende zusammengesetztettar nstoff bAi Ao-r ««oltiina n.Tnlvlnhenvlharnstoff arL-NH-CO-r*
C 7 H 7
CO-XH-C.H,
r" wer aus Benzol-cliazoamiclo-toiuoi euisieneimo iLlD """"~~^; "arQ stoff bei der Spaltung p-Tolylphenylharnstoff C.H^-NH-CO-Mi-^ri
llefer t, folgt für denselben die Formel C 6 H 6 -N:N-N<
*ähr,wird
' e nd die Formel C,H,-N:N-N<
/od
dadurch ausgeschlossen^^«^^^m H» CO-NH-C,,H 5
In dieser Eeaction erblickt nun H. Goldschmidt ein Mittel, umaUch die Constitution der Diazoamidoverbindungen selbst zu bestimmen;Jf 8*t dabei von der Ansicht aus, dass diejenigen Reactionen, welche beiJ* e geuwart von Wasser, Alkohol, Säuren und ähnlichen Verbindungen ver-%fen, f ür Constitutionsbestimmungen desmotroper Substanzen ungeeignet(H weil bei ihnen ümlagerung durch Anlagerung z. B. der ElementeJ* s Hassers an die Doppelbindung möglich ist; bei der Einwirkung vonJHlisocyanat aber, die bei Abwesenheit von Wasser, Alkohol, Sauren etc.erla uft, sei eine solche ümlagerung ausgeschlossen.
diazoamidokörper, welche die Gruppe N 3 H nur einerseitsaromatisch gebunden enthalten.Auch durch Kuppelung mit secundären Aminen der FettreiheJ* Primären Benzylaminbasen (vgl. S. 241) sind aus Diazoverbm-dun gen Diazoamidokörper erhalten worden 1 , z.B.:
C 6 H 5 .N,.OH + NH(CH 3 ) 2 = C 6 H 6 -N:N.N(CH 3 ) 2 + H 2 0.C e H e .N s .OH + NH.-CH.-CH, = 0„H 6 -N:N.NH.CH 8 -C,H 6 + H s O.Rt Diazobenzoldimethylamid: C a H 5 .N:N-N(CH 3 ) 2 ist ein gelblich gefärbtes8tark lichtbrechendes Oel, siedet unter 12 mm Druck bei 113-114», auch unter8ew öh nlichem Dru(jk fast unzerset zt bei ca. 240», zeigt bei 18° das spec. Gew. 1-OWUnd besitzt die Eigenschaften einer schwachen Basis; die wässerige Lösung der balze^ 8e tet sich aber schon in der Kälte nach kurzer Zeit, beim Erwärmen sofort unter"düng von Stickstoff, Phenol und Dimethylamin.
Durch Combination von Diazobenzol mit Benzolsulfamid (vgl. b. 161)lst Benzol-diazo-benzolsulfamid* C 6 H 5 -X:N-NH.S0 2 -C 6 H 5 erhalten;
1 j™ u. J*», Be, 8, 148 (X876) - H 2 G ™™^Hoi™
1Ule (1888). - H. Goldschmidt u. Gessner, Ber. 22, 928 (1889). n
* B ^l, ebend „ 933 . _ Kuöbek, Ber. 23, 1028, 1032 (1890). - Hextslek, Ann. 260,
249 (1890).
2 Hinsbekg, Ber. 27, 599 (1894).
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