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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Diformazyl.

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E,

s bild,elzen

°"det dunkelrotke glänzende Blättchen, welche rasch erhitzt hei 1621

63 c

C a H 8 -N:N

\

,N:N.C fi H 5

Diformazyl ^CC^ entsteht durch erschöpfende

B C 6 H 5 .NH-N^ ^.NH.C 6 H 6

«andlung von Verbindungen, welche die GruppeCO-CH 2 -CH 2 -COenthalten,al kalischem Diazobenzol, z. B. aus Lävulinsäure:

CH,.CO-OH C

C H s -CO-CH 2C0 2 H.CH,

C0 2

<

^N-NH.C 6 H 6N-NH-C 6 H.

+ 3H 2 0.

N:N-C R H B

i, vl 'ystallisirt in grünlichbraunen, diamantglänzenden Blättchen, schmilzt bei 226°,

y, Sl °h in concentrirter Schwefelsäure mit rein indigblauer Farbe, ist eine starke

e > deren Salze in reinem Wasser leicht, in kaltem säurehaltigen dagegen äusserst

.Wer löslich sind, und wird durch alkoholisches Schwefelammonium leicht in

'amidi-azon (S. 316) übergeführt.

Einundzwanzigstes Kapitel.

er bindungen, deren Molecüle mehr als zwei Stickstoff-atome in directer Bindung mit einander enthalten.

(Diazoamidokörper, Diazo'imide, Tetrazone etc.)

I. Diazoamido -Verbindungen.

In den Molecülen der Diazoamido-Verbindungen nimmt man eineur ch di e kettenförmige Anordnung dreier Stickstoffatome aus-zeichnete Gruppe:

N=NNH

111 Die Diazoamidokörper sind von P. Gkiess entdeckt.

Man kann das Gebiet der Diazoamidokörper in zwei Abtheilungenbiegen, da man sowohl solche Verbindungen kennen gelernt hat, beiSerien der Dreistickstoff-Complex beiderseits an Kohlenstoffatome aro-matischer Kerne gebunden ist:

C 6 H 5N=N-NH-C 6 H 6 , C 6 H 5 -N=:NN(C 2 H 6 )C 6 H 6 etc.,

^ le auch solche Verbindungen, die ihn nur einerseitsaromatisch ge-

b

«öden" enthalten:

C 8 H 6 -N=N-N(CH 3 )

-N~N-NH-S0 2 -C fl H, etc.

Diazoamidokörper, welche die Gruppe N 3 H beiderseitsaromatisch gebunden enthalten.

Die dieser Gruppe angehörenden Verbindungen bilden sich sehrie icht, wenn man Diazoverbindungen auf primäre aromatische Amine in

V. Mbyek u. Jacobson, org. Chem. II. 22 (April 96.)

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