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2 (1869)
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369
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Hermes.

Schrift des Zosimos kündigt sich gleich an als das von Hermesund den Philosophen Gesagte besprechend 5 ). Auf Aussprüche undBenennungen, wie sie bei Hermes sich finden, nimmt Stepha-nos von Alexandria im Anfange des 7ten Jahrhunderts in sei-ner Schrift über Goldbereitung Bezug (! ). Bei dem in das 9 te Jahr-hundert gesetzten ungenannten alchemistischen Schriftsteller, des-sen Aufzählung der Koryphäen der Goldbereitungskunst obenS. 344 ff. besprochen wurde, ist unter Diesen Hermes Trismegi-stos ausdrücklich als der Erste genannt: mit diesem Beinamen,welcher so verschiedenartig gedeutet worden ist').

Dass bei den bekanntesten unter den alcliemistisclien Autori-täten der Araber Hermes als der Begründer der alchemistischenKunst oder als eine frühe Autorität in derselben genannt werde,

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6 ) Vgl. die spätere Besprechung des ülympiodoros, und darüber, wieDerselbe den Hermes auch sonst eitirt, S. 374 und Höfer's Histoire de lachimie, 2. ed., T. I [Paris 1866], p. 274, 532, 535.

c ) Physici et medici graeci minores; ed. J. L. Ideler; Vol. II [Berolini1842], p. 209, 244; in des Pizimenti Uebersetzung (vgl. S. 110) f. 31 r°, 33 v°(nicht in dem von Ideler gegebenen griechischen Texte), 58v°.

7 ) Nach dem oben erwähnten alchemistischen Schriftsteller hätte Hermesvon der dreifachen Ausübung der Kunst den Beinamen des Dreimal-Grösstenerhalten; nach Lactantius (um 500; lib. I. divin. instit. cap. 6, vgl. Fabr.Bibl. gr., Vol. I, p. 46, Borrichius' Hcrmetis, Aegyptiorum et chemicorum sa-pientia [Hafniae 1674], p. 4) wegen der Vielseitigkeit seiner Kenntnisse; nachSuidas (gegen 1000; in Dessen Lexicon s. v. 'EQ/jfjg; vgl. Fabr. Bibl. gr. a.e. a. O., Lambecii Commentariorum de bibliotheca caes. vindobonensi L. VII.,ed. Kollarii [Vindobonae 1781], p. 62) desshalb, weil er von der Trinität ge-sprochen und in ihr Eine Gottheit gesehen habe. Der Thoth der Aegyp-ter, welchem nach den Zeugnissen der späteren Schriftsteller der hellenischeHermes entspricht, hat nach Parthey (Plutarch über Isis und Osiris[Berlin 1850], S. 155)auf den meisten Denkmälern den Titelder zweimalgrosse"; auf der griechischen Inschrift von Rosette: fxiyug xai fjiyctg. Derdreimal grosse Hermes, 'fc'^uryf x^iafiiyiazoq, der bei den Neuplatonikerneine so bedeutende Rolle spielt, kommt auf den Monumenten nicht vor".Hiernach wäre die Uebersetzung zu berichtigen, welche S am. Sharpe (Egyp-tian Inscriptions from the British Museum, Nr. 1 [London 1836], p. 7) vonder griechischen Inschrift des Rosette-Steins gegeben hat, so fern nach jenerUebersetzung in dieser Inschrift der dreimal - grosse Hermes vorkäme. BeiTertullian (geboren um 160, gestorben zwischen 220 u. 240) wirdMercuriusille Trismegistus als magister omnium physicorum genannt (Adversus Valen-tinianos, cap. XV; Tertulliani quae supersunt omnia ed. üehler, T.II [Lipsiae1854], p. 402).

Kopp, Beitr. z. Gesch, d. Chem.

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