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2 (1869)
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338
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338 Zur Kenntniss der Sammlungen

rückführte. Einzelne dieser Aufsätze waren allerdings ins Latei-nische übersetzt veröffentlicht, so namentlich die Schriften desDemokritos, Synesios, Pelagios, Stephanos und MichaelPsellos schon 1573 durch Pizimenti 238 ). Handschriftlich müssenlateinische Uebersetzungen vieler dieser Aufsätze, durch Wagner-eck gefertigt, gegen die Mitte des 17ten Jahrhunderts in Mün-chen sich befunden haben 239 ). Unbekannt ist mir, von wem undwann die auf der Bibliothek zu Wien 24 °) und in Abschrift hier-von auf der Bibliothek zu Gotha 241 ) befindlichen lateinischenUebersetzungen angefertigt worden sind. Dass diese lateinische

nes Wissens in der grundsprache noch nie zum druck gefertiget worden,dessen sie doch wol würdig waeren, weil viel gutes dings aus der antiquitaetdarinnen enthalten, und daraus der Ursprung und anfang der Kunst von solanger Zeit her zu sehen. Sonsten aber, weil sie sehr dunckel und lauterstüekweis, moegten sie zur Alchemy, als welche heutigen tages mit ihrenpraeceptis und exemplis vom Zwingero, Libavio, Sala, Crollio, Bignino, etejus interpretibus Hartmanno, Fabro, Brendelio, Billiehio, Sennerto, Myliound andern herrlich exorniret, derer vielfälligen particular processen in trans-mutatoria zu geschweigen, nicht gar nöthig seyn." Es ist wohl der Mühewerth, über das auf lateinische Uebersetzungen Bezügliche hinaus die Aeus-serung eines Mannes hinsichtlich der Realität alchemistischer Bestrebungenhier mitzutheilen, der, was das Litterarhistorische der Alchemie betrifft, nichtzu den Leichtgläubigen zu rechnen war.

23') Bei seiner Uebersetzung der eben angeführten Stelle (Bibliothecagraeca, Vol. XII, p. 749): Ac quanquam haec scripta, si non omnia, certeplura, translata-------macht er hierzu die kühle aber sehr richtige Anmer-kung: Paucissima certe, ac fere nulla, ut collectiones illas conferenti pa-tebit.

238) Vgl. oben S. 110.

233) Vgl. oben S. 304.

240) ihrer erwähnt Lambeck am S. 294 a. 0. öfters (L. VI, p. 381, 382,383, 385 [in d. Anmerkung], 398, 429, 430, 431 [zweimal], 433), immer in derArt, dass er sagt, die betreffende Schrift finde sich auf der kaiserl. Biblio-thek auch in einer lateinischen Uebersetzung, anonymo quodam interprete,handschriftlich. Darüber, wo in der Wiener Bibliothek diese Sammlung insLateinische übersetzter alchemistischer Abhandlungen später placirt wordenist, hat Kollar eine Angabe gemacht (daselbst, p. 381).

2il ) Cyprianus am S. 299, Anm. 116 a. O., p. 71: Chymici antiqui graeci ma-nuscripti augustiss. bibliothecae caesareae vindobonensis, Stephanus Alexandri-nus, Heliodorus, Theophrastus, Hierotheus, Archelaus, Pelagius, Ostanes, De-mocritus, Synesius et anonymus aliquis, magno studio et labore ex graecalingua in latinam translati, et subjuncto in eosdem lexico chymico illustrati.Achnlich bei Jacobs a. S. 300 a. 0., p. 219.