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Das Valenzproblem.
ketten, während der Affinitätsbetrag einer Nebenvalenz dafür zuklein ist".
Weitere diesbezügliche Ideen sind von Kauffmann (1911)ausgesprochen worden. Er sieht ganz von Valenzeinheiten ab undführt für die von Atom zu Atom gehende Valenzbetätigung denBegriff des Valenzfeldes ein, das, wie ein anderes Kraftfeld,Streuungen der Kraftlinien bewirkt und die Betätigung von Kräftenin beliebigen Bruchteilen nach verschiedenen Richtungen voraus-sehen läßt. Durch eine solche „Valenzsplitterung" sucht Kauff-mann verschiedene Erscheinungen, unter anderen die Ursacheder Farbe, zu erklären. Auf diese Auffassung gründet sich seineoben erwähnte Farbstofftheorie.
Unter anderen bemerkenswerteren Versuchen, dem Valenz-problem näher zu treten, wollen wir hier nur die Theorie vonStark (1911) erwähnen, welche sich auf die Elektronentheoriegründet 1 ).
J ) Siehe unter anderen P. Ruggli, Die Valenzhypothese von J. Starkvom chemischen Standpunkte (Ahrens' Samml. ehem. und techn. - ehem.Vorträge 19, Heft 1, 1912).