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Geschichte der organischen Chemie von der ältesten Zeit bis zur Gegenwart
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Bedeutung und Entwickelung der Stereochemie.

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durch Kondensation aromatischer Diamine mit Dicarbonsäuren(1903) und andere gehören hierher.

„Sterische Hinderungen" sind später in nicht geringer Zahlbei verschiedenartigen Reaktionen beobachtet worden, besondersbei den Benzolderivaten. Was speziell die Esterbildung betrifft,so ist sie von diesem Gesichtspunkte aus Gegenstand breit an-gelegter Untersuchungen von Wegscheider gewesen.

„Das stereochemische Forschungsgebiet," schrieb Waidenim Jahre 1900 in seiner schon zitierten Abhandlung, „wurde seit1887, durch Wislicenus neu befruchtet, eines der beliebtesten,denn es gibt zurzeit in der modernen organischen Chemie keinezweite, so breit angelegte, so problemreiche und so erfolgsichereTheorie als die stereochemische. War sie einst in Acht und Banngetan, so ist sie heute eine Wissenschaft, die nicht allein anUniversitäten, sondern auch an Spezialhochschulen öffentlich ge-lehrt wird. Einst konnte sie in einem nur 11 Seiten umfassendenHeftchen dargelegt und bewiesen werden, heute kann selbst einHandbuch von mehr als 1000 Seiten ihre Erfolge und Leistungenkaum umfassen J )." Die schnelle Entwickelung dieser Forschungs-richtung in der organischen Chemie kann der der Strukturchemiein den sechziger und siebziger Jahren an die Seite gestelltwerden. Ihre Glanzperiode als spezielles Forschungsgebiet istaber schon vorüber.

x ) Das erste große stereochemische Werk: „Handbuch der Stereochemie,unter Mitwirkung von P. Waiden herausgegeben von CA. Bischoff",erschien im Jahre 1894 und umfaßt 1050 Seiten. Im Jahre vorher erschienein „Grundriß der Stereochemie" von A. Hantzsch. Breslau 1893.