X.
Die mehrfachen und gemischten Typen. KekulesBetrachtungen. Kolbes gepaarte Radikale. Frankolands Untersuchungen. Atomigkeit der Radikaleund Elemente. Klarlegung und Befestigung derMolekül^ und Atombegriffe. Chemikerversammlungin Karlsruhe 1860.
„Im Nobel der Radikale warendie Atome den Blicken verhüllt/'Kekule.
Wir wollen zunächst der Weiterentwickelung der Typentheoriefolgen, bis zu dem Punkte, wo die wahre Idee derselben erkanntwurde. Die Erkenntnis, daß gewisse Verbindungen nicht auf dieeinfachen, sondern auf die kondensierten und gemischten Typenzu beziehen sind, war von großer Bedeutung, indem sie zum Be-griff der zwei- und mehrwertigen oder „zwei- und mehrbasischen"Radikale führte. Es waren die mehrbasischen Säuren, welchehier den Ausgangspunkt bildeten. Die Existenz einer Verschieden-heit in der Basizität der Säuren war zu dieser Zeit schon all-gemein anerkannt, wenn auch nicht ganz unbestritten. Diese Tat-sache führte aber nicht unmittelbar zu der Einsicht, daß dieVerschiedenheit mit einer verschiedenen Basizität der Radikalezusammenhängt. Erst durch die typische Auffassungsweise derSäuren trat dies klar hervor.
Schon Williamson hatte die Schwefelsäure auf das doppelte
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Wassermolekül tt 2 0 2 bezogen, also ti 2 02> un( l für die Bildung
der Amine bei der Reaktion von Wurtz stellte er folgende Formelaufi) (1851):
K,
K 2QH, 2
+ C2 Jco
i2 f)
CO-
I C2JJ5
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J ) Journ. Chem. Soo. 4, 350.