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Lehrbuch der Zoologie
Entstehung
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235
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Würmer.

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Der Darm ist entweder direkt in das von Muskeln durchsetzte Leibeshswe.Körperparenchym eingelassen und kann dann nur schwer oder überhauptnicht herauspräpariert werden (Fig. 204); oder er liegt in einem Hohl-raum, dem Cölom oder der Leibes höhle, welche ihn vom Hautmuskel-schlauch trennt, und in welcher man ihn leicht durch Durchschneiden des

Fig. 204. Querschnitt durch eine Planarie (nur die rechte Hälfte dargestellt).e Ectodermepithel mit Flimmern, die Körnchen darunter (Im) sind die Querschnittevon Längsmuskeln, dv dorsoventrale Muskelfasern, g Blindsäcke des Darms, d Dotter-stock, h Hodenfollikel, n Nervensystem (Seitenstränge).

Muskelschlauchs freilegen kann (Fig. 205, 206). Wir können daherparenchymatöse und Leibeshöhlen-Würmer, Scoleciden und Cölhelminthen,einander gegenüberstellen und kommen so zu zwei Typen der Wurm-organisation, die scharf auseinandergehalten werden müssen, da die Tierein ihrem gesamten Aussehen, im Bau ihrer Körpermuskulatur und der

Fig. 205. Querschnitt durch Ascaris lumbricoides auf der Höhe des Pharyn-gealbulbus: an demselben sieht man die 3 riesigen Zellen, welche die radiale Mus-kulatur gebildet haben, zwischen ihnen die 3 Kantenzellen; daneben ein Stück Haut-muskelschlauch, stärker vergrößert, c Cuticula, h Hypodermis; Verdickung derselben= d dorsale, v ventrale, s seitliche Längslinie, in letzterer w der Exkretionskanal,m Längsmuskeln, p Muskelzellen, n deren Kerne.

meisten vegetativen Organe ganz erhebliche Unterschiede zeigen, je nach-dem sie eine Leibeshöhle haben oder nicht. Die Cölhelminthen sind imallgemeinen rundlich, ihr Körperquerschnitt ist nicht selten genau kreis-förmig. Die Körpermuskeln werden vom äußeren (parietalen) Epithelder Leibeshöhle geliefert (Fig. 205, 206) und bestehen somit ausEpithel-