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Lehrbuch der Zoologie
Entstehung
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Cölenteraten.

eineintermediäre", ebenfalls gekerbte und gelappte Strecke voneinandergetrennt und sind dann oft nur durch genaue Untersuchung herauszu-finden (Fig. 181). In den Kerben zwischenden Sinneskörperlappen oder in den Ker-ben der intermediären Strecke entspringendie Tentakeln, sofern sie nicht rückge-bildet sind.

Durch die Sinneskörper werden inder Meduse 8 Hauptradien gekennzeich-net, von denen 4 die Perradien (Fig.181, I), 4 mit ihnen alternierende dieInterradien heißen (II). Adradienendlich nennt man radiale Linien, welchezwischen den Hauptradien liegen.

Die Lappung des Schirmrandesübt einen fundamentalen Einfluß auf alleübrigen Organe aus; zunächst bedingt sieden Mangel des Velum, welches func-tionell durch eine dicke circuläre Muskel-masse auf der Subumbrella des Schirmes ersetzt wird; daher der NameAcraspeden". Anstatt eines Nervenringes finden sich 8 getrennteNervencentren, die schon genannten Sinneskörper, welche vollkommen

Fig. 179. Ephyra von Cotylo-rhiza tubercidata. gt Gastraltentakel-chen, rk Randkörper (nach Claus).

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Fig. 180. Ulmaris prototypus (aus Hatschek). / Radien erster Ordnung (Per-radien), mit den Mundarmen (o), welche rechts entfernt sind, // Radien zweiter Ord-nung (Interradien), in ihnen liegen die Geschlechtsorgane und Gastraltentakelchen,t Tentakeln, sie bezeichnen die Adradien, / Randlappen.

den Bau von Tentakeln (Fig. 172, 7) besitzen und somit aus einer ento-dermalen Achse und einem ectodermalen Überzug bestehen. Die Ento-