III. Scyphozoen.
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dem Wind. Physalia are-
Wasserspiegel hervorragend, wie Segel vorthusa Til.
Den bisher genannten Formen werden vielfach unter dem NamenDisconanthen als eine vollkommen abweichende Gruppe gegenüberge-stellt: Vclella Spirans Eschz. und Purpita mediterranea Eschz., Luft-flasche eine chitinöse Scheibe mit konzentrischen Luftkanälen.
III. Klasse.Scyphozoen (Scyphomedusen).
Die Scyphozoen bilden eine Parallelgruppe zu den Hydrozoen in-sofern sie sich ebenfalls häufig durch Generationswechsel entwickeln. DieAmme ist der Scyphopolyp oder das Scyphostoma, das Geschlechtstierdie acraspede Meduse. Im Gegensatz zu den Hydromedusen spieltjedoch die Amme, der Scyphopolyp, eine untergeordnete Rolle; er istbei den verschiedensten Arten sehr gleichförmig gebaut und kann sogarganz in Wegfall kommen (Pelagia), während die Medusengeneration sehrmannigfaltig und stets wohlentwickelt ist.
Fig. 177.
Fig. 178.
Fig. 177. Scyphostomavon Aurelia aurita (ausKorschelt-Heider). pb Peri-stomrüssel, tr trichterför-mige Einsenkungen des Peri-stoms, t durchschimmerndeGastralfalten, st Stiel, kPeridermnapf.
Fig. 178. Querschnittdurch ein Scyphostoma (ausHatscliek). gr Magentaschen,s Gastralfalten, sm Muskelnin denselben.
Das Scyphostoma (Fig. 177, 178) hat eine gewisse Ähnlichkeit Bau desmit unserer Sü/dwasserhydra, unterscheidet sich aber von ihr äußerlich 'stjma.durch einen kleinen Peridermnapf, in welchem das hintere Ende festsitzt,innerlich hauptsächlich durch 4 Längsfalten, welche in den Magen hinein-ragen und von dem hinteren Ende bis zum Rand der Mundöffnung reichen.Diese „Gastralfalten" oder „Septen" (Täniolen) erscheinen auf Querschnittenals kleine,, von einem Fortsatz der Stützlamelle gestützte Entodermfalten,in welche von der Mundscheibe aus ein Muskelstrang eintritt; sie sindmorphologisch wichtig, indem sie bei der Strobilation die Gastraltentakelchender Medusen liefern, ferner als erste Anlage des bei den Anthozoen sohoch entwickelten Septensystems.
Die acraspeden Medusen, meist große, 0,1—1 m messende Tiere, Bau derbesitzen einen flach gewölbten Schirm von oft knorpelartiger Konsistenz;sie unterscheiden sich von den Craspedoten äußerlich sofort durch dieEinkerbungen des Schirmrandes, welche die Peripherie in Lappenabteilen. Wenn wir uns zunächst an die gewöhnlichen Formen halten, sosind mindestens 8 Lappen vorhanden (Fig. 179, 180), welche am Endetief eingekerbt sind, in dieser Kerbe je einen Sinneskörper tragen unddaher Sinneskörperlappen heißen. Die 8 Sinneskörperlappen schließenbei manchen Medusen dicht aneinander, bei anderen werden sie durch