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Protozoen.
stehen aus Teilprodukten des Teilkerns zwei zunächst gleichartig aussehendeKerne, von denen der eine zum Hauptkern, der andere zum Nebenkern wird.
Fig. 148. Conjugation von Paramaecium, nk Nebenkern, k Hauptkern, o Cyto-Stom der conjugierenden Tiere.
I. Der Nebenkern wandelt sieb zur Spindel um, im linken Tier Sicbelstadium,.reebts Spindelstadium.
II. Zweite Teilung des Nebenkerns in die Hauptspindel (links mit i, rechtsmit 5 bezeichnet) und die Nebenspindeln (links 2, 3, 4, rechts 6, 7, 8).
III. Die Nebenspindeln in Rückbildung (links 2, 3, 4, reebts 6, 7, 8), dieHauptspindeln teilen sich in die männliche und weibliche Spindel, links / in im undiw, rechts 5 in 5m und $w.
IV. Austausch der männlichen Spindeln nahezu vollendet (Befruchtung); die-selben stecken noch mit einem Ende in ihrem Muttertier, mit dem anderen Endehaben sie sich mit der weiblichen Spindel des zweiten Paarlings vereint, im mit 510und s m mit /7p. Hauptkern in Teilstücke ausgewachsen.
V. Die aus Vereinigung von männlichem und weiblichem Kern entstandeneprimäre Teilspindel teilt sieb in die seeundären Teilspindeln t' und t".
VI und VII. Nach Aufhebung der Conjugation. Die seeundären Teilspindelnteilen sich in die Anlagen der neuen Nebenkerne (nk') und die Anlagen des neuenHauptkerns pt („Placenten"). Der zerstückelte alte Hauptkern fängt an zu zerfallen.(Da Paramaecium caudatum für die Anfangsstadien, P. aurelia für die Endstadienleichter verständliche Verhältnisse bietet, wurde für I — III P. caudatum, IV — VIIP. aurelia gewählt. Der Unterschied beider Arten beruht darauf, daß P. caudatumeinen Nebenkern, P. aurelia deren zwei hat, daß bei letzterem der Kernzerfall schonauf Stadium I beginnt.)
Ziehen wir den Vergleich mit den Befruchtungsvorgängen derMetazoen, so entspricht der weibliche Kern dem Eikern, der männ-liche Kern dem Spermakern. Wie durch Vereinigung von Ei- und