Allgemeine Zoologie.
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wo keine lichtempfindenden Elemente vorhanden sind [Infusorien, Hydra,viele Würmer); sie erfährt eine Steigerung, wenn besondere Sehzellen,d. h. lichtempfindliche mit Nerven verbundene Zellen, dem Epithel derKörperoberfläche oder auch tiefer liegenden, dem Licht noch zugänglichen
Fig. 84.
Fig. 80.
Fig. 82
Fig. 81
Fig. 80—81. Augen von Anneliden. Fig. 80. Phyllodoce laminosa nach Hesse.Fig. 81. Nauphcmta colex nach Greeff und Hesse. Fig. 82. Larve von Acilius sulcatusnach Grenacher. Fig. 83. Lizzia köllikeri. c Cuticula, e Epidermis, G Glaskörper,L Linse, r Rabdome der Retina, d Drüsenzelle, die den Glaskörper ausscheidet, s Seh-zellen, Sehnerv, p Pigment (Führungslinie in Fig. 80 nicht weit genug ausgezogen),oc Ocellus.
Fig. 84. Retina des Menschen (nach Gegenbaur). P Pigmentschicht, E Schichtder Sehzellen, G Ganglion opticum. i Limitans interna, 2 Norvenfaserschicht, 3 Gan-glienzellen, 4 innere reticulierte Schicht, 5 innere Körnerschicht, 6 äußere reticulierteSchicht, 7 äußere Körnerschicht, 8 Limitans externa, g Stäbchen und Zapfenschicht,10 Tapetum nigrum, m Mttllersche Fasern.
Geweben eingelagert sind {Regenwurm, Amft/iwxusj.^Wemi. zahlreicheSehzellen zu einer zusammenhängenden Schicht sich zusammenfügen, nenntman dieselbe Retina oder Netzhaut. Schon auf den niedersten Ent-wicklungszuständen bekunden die Sehzellen nahe Beziehungen zu Pig-mentanhäufungen, welche in den Zellen selbst oder ihrer UmgebungZustandekommen: dieselben sind für die Lichtperception nicht nötig, wiedie Sehfähigkeit albinotischer, pigmentfreier Augen zeigt; sie müßen aberoffenbar die Lichtempfindlichkeit in hohem Maße steigern; denn die Pig-