Darwins Theorie von der Abstammung der Arten.
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„Bewirkung"
Einfluß, der
in der oben
NichtÜbung
niemals vorhanden sein. Nebenher wird vielmehr stets eine(Naegeli) der Außenwelt einhergehen, ein modifizierendervon den äußeren Existenzbedingungen entweder direkt oderbesprochenen Weise durch Vermittelung von Übung undausgeübt wird. ^^^^^^^
Wir haben hier ausführlicher bei der Darstellung der Descendenz-theorie verweilt, weil sie unzweifelhaft in der Geschichte der Zoologiedie bedeutsamste Erscheinung ist. Keine andere Theorie hat so sehr inden Entwicklungsgang der zoologischen Forschung eingegriffen, keine ihrso viele neue Probleme gestellt und neue Forschungsgebiete eröffnet.Keiner zoologischen Forschung kommt somit ein gleich hervorragender■•heuristischer" Wert zu. Auf die vielen Einwände, welche gemachtworden sind, die Theorie sei ungenügend begründet, läßt sich nur er-widern, daß sie bei dem derzeitigen Stande unseres Wissens die einzigeTheorie ist, welche mit unseren Erfahrungen übereinstimmt und dieselbenauf einheitliche Weise und auf naturwissenschaftlicher Basis erklärt. Indiesem Satz ist zugleich das Lob der Descendenztheorie, zugleich aberauch eine Einschränkung für ihre Gültigkeit gegolten. Denn einerseitsleitet der Satz die Ansprüche der Theorie auf Gültigkeit aus dem Be-dürfnis des menschlichen Geistes nach einer einheitlichen Erklärung dernaturwissenschaftlichen Tatsachen ab; andererseits macht er den Gradder Berechtigung von dem jeweiligen Stand unserer Erfahrung abhängig.Das sind aber beides sehr variable Faktoren. Viele Naturforscher habennicht das Bedürfnis, die Erfahrungen der Paläontologie, der Tier- undPflanzenkunde in ursächlichen Zusammenhang zu bringen; ihnen wirdman daher die Darwinsche Theorie ebensowenig wie jede anderegleiches anstrebende Theorie beweisen können. Indessen auch reflek-tierende Naturforscher werden immer im Auge behalten müssen, daßunsere Naturerkenntnis in beständigem Fortschreiten begriffen ist undzusehends eine Erweiterung und Vertiefung erfahrt. Es ist möglich, jasogar wahrscheinlich, daß diese Fortschritte auch zu manchen Umgestal-tungen der Theorie führen werden. Die Vorstellung von der Art, inwelcher die Formen sich auseinander entwickelt haben, läßt, wie dieMutationstheorie lehrt, sehr verschiedene Fassung zu. Noch mehr wirddie Lehre von den Ursachen, welche die Bildung neuer Arten veranlassen,noch vielfachem Wandel unterworfen sein. Dagegen kann man wohl mitgroßer Sicherheit behaupten, daß das Descendenzprinzip, welchesdurch den Darwinismus zum ersten Male zur Herrschaft gelangt ist,einen dauernden Grundpfeiler der zoologischen Forschungausmachen wird.