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Lehrbuch der Zoologie
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Darwins Theorie von der Abstammung der Arten.

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weiterhin die höchst entwickelten homocerken Fische zuerst diphycerk,später heterocerk und werden zuletzt erst homocerk. Paläontologischendlich sind die ältesten Fischediphycerk oder heterocerk, underst später treten homocerkeFormen auf.

Was wir hier kennengelernt haben, ist nur eingeringer Bruchteil des ge-waltigen Beweismaterials, wel-ches die Morphologie zugun-sten der Descendenztheorieliefert; es solltenur zur Erläute-rung dienen, inwelcher Weise die

morphologischen

Beobachtungenverwertet werden kön-nen. Für den reflek-

Fig. 10. Schwanzflossen verschiedenerFische (verkleinert; aus Zittel), ch Chorda," l> c Deckstücke der Chorda.

A diphycerke Flosse von Polypterusbkhir (Wirbelsäule und Chorda teilen dieFlosse in symmetrische dorsale und ventraleAbschnitte).

B heterocerke Flosse vom Stör (infolgeeiner Anfwärtskrümmung vonChorda und Wirbelsäule ist dieFlosse asymmetrisch geworden, derventrale Abschnitt viel größer alsder dorsale).

C, D homocerke Flossen, Cvon Amia calva, D von Trutta Csalar (infolge noch stärkerer Auf-wärtskrümmung der Chorda undWirbelsäule ist der dorsale Ab-schnitt fast ganz geschwunden undbildet der ventrale Abschnitt fastallein die äußerlich symmetrischerscheinende, im inneren Bau voll-kommen asymmetrische Flosse).

da-

tierenden Naturforscher sinddie Tatsachen der Morpho-logie ein einziger großer In-duktionsbeweis zugunsten derAbstammungslehre.

4. Was nun schließlichdie Tiergeographie anlangt,so leuchtet ohne weiteres ein,« die jetzige Verteilungs-weise der Tiere ein Produktvergangener Jahrtausende ist.

D

Tiergeo-graphische

ürweise