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ist das Silbersulfid merklich löslich, *) leicht in verdünnter, heißerSalpetersäure unter Abscheidung von Schwefel .und Bildung vonSilbernitrat.
11. Kaliumchromat fällt braunrotes Silberchromat(Ag 9 Cr0 4 ), löslich in Ammoniak und Salpetersäure:
2 AgNO., + K 2 Cr0 4 = 2 KN0 3 -f Ag 2 Cr0 4
12. Kaliuindichromat fällt rotbraunes Silberdichromat (Ag 2 Cr 2 0 7 ):
2 AgNO„ -f K 2 Cr 2 0, = 2 KN0 3 -f Ag a 0r 2 O 7 2 )löslich in Ammoniak und Salpetersäure.
Reaktionen auf trockenem Wege.
Mit Soda auf der Kohle geglüht, liefern alle Silberverbindungenleicht ein weißes duktiles Metallkorn ohne Boschlag (Unterschiedvon Blei und Zinn), leicht löslich in Salpetersäure (Unterschied vonZinn). Die sehr verdünnte Lösung wird durch Schwefelsäurenicht gefällt, wohl aber durch Chlorwasserstoffsäure (Unterschied vonBlei).
Blei- und Merkuroverbindungen.
Die Reaktionen der Blei- und Merkuroverbindungenhaben wir bereits (Seite 151, 153) besprochen.
Trennung der Silber-, Blei- und Merkuroverbindungen.
Diese drei Metalle werden durch Chlorwasserstoffsäure nieder-geschlagen. (Blei findet sich zum Teil im Filtrat und wird daher inder Schwefelwasserstoffgruppe Tabelle V, Seite 176 gesucht.) Manfiltriert, wäscht mit wenig kaltem Wasser, kocht mit viel Wasserund filtriert heiß.
Rückstand: 3 )AgCl + Hg 3 Cl 2
Man behandelt mit Ammoniakund filtriert:
Lösung:
PbCl 2
Beim Abkühlen der Lösungscheiden sich, wenn viel Blei
') Versetzt man eine Silberlösung mit sehr viel konzentrierter Cyankalium-lösung und fügt verdünntes Schwefelwasserstoffwassor hinzu, so entsteht imAnfange keine Fällung, allmählich aber bildet sich Schwefelsilber. Durchmehr Schwefelwasserstoff wird alles Silber als Sulfid gefällt.
2 ) W. Autenrioth, B. B. 35 (1902), S. 2058.
'■'•) Nach A. Thiel (Allgem. Ch. Ztg., 1904) läßt sich aus diesem" 4 Nieder-schlag das Chlorsilber, wenn nur geringe Mengen desselben neben viel Hg 2 OI 2vorkommen, mittels Ammoniak nicht ausziehen. Thiel bohandolt daher den