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Rückstand:
H<ä H '
Ha
schwarzzeigt Hg 9 an.
Lösung:
(AgNH 3 ) 3 Cl
Man säuertmit HN0 3 an;weiße Fäl-lung zeigt Ag'an.
zugegen war, Kristalle von Blei-chlorid aus. Man versetzt dieLösung mit Schwefelsäure,wodurch schwerlösliches, weißesBlei sulfat ausfällt, oder manversetzt mit Kaliumdichromat:gelber Niederschlag zeigtPb an.
Reaktionen der Metalloide (Anionen).
Zur Nachweisung eines Metalloids führt man es fast immerin eine Säure über. Diese, sowie deren Salze, dissoziieren inwässeriger Lösung stets in elektropo sitiv e Kationen und inelektronegative Anionen. Bisher -haben wir uns mit demStudium der Kationen beschäftigt. In dem nun folgenden Ab-schnitt wollen wir uns mit dem Verhalten der Anionen vertrautmachen.
Charakteristisch für alle Säuren in wässerigerLösung ist die Anwesenheit von Wasserstoff ionen;diese allein bedingen die saure Reaktion. Als typischesReagens für Wasserstorfionen haben wir bereits in der Einleitung,Seite 18, das Methylorange 1 ) genannt. Außerdem gibt es eineMenge anderer Farbstoffe, die durch Wasserstoffionen charak-teristische Farbenumschläge geben und daher als Säureindika-toren verwendet werden. So färben sich Lackmus und Lade-rn o i d durch Säuren rot, Kongorot blau etc.
Einteilung- der Säuren.
Für die Einteilung der Säuren wähle ich die, welcheR. Bunsen (1878) für den Gebrauch seiner Schüler als Manuskriptveröffentlichte und welche V. Meyer und ich mit GenehmigungBunsens in die „Tabellen zur qualitativen Analyse" auf-genommen haben. Diese Einteilung gründet sich auf die verschiedeneLöslichkeit der Silber- und Baryumsalze.
Niederschlag zuerst mit Bromwasser, wobei das Merkurosalz zu Merkurisalzoxydiert wird
Hg 2 Cl 2 + Br 2 = HgCls + HgBr 2
und in Lösung geht, während das Silberchlorid ungelöst zurückbleibt. Manfiltriert und prüft den Rückstand wie oben auf seine Löslichkeit in Ammoniak.2 ) Methylorange oder Helianthin ist die Dimethylamidoazobenzolsulfo-säure von der Formel:
[cH3/ N - C " H * - N = N - C 6 H 4 S0 3 ]h