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COONa= 18 NaCl -f | -f C0 3 Na, 4- 12 H 9 0 + 3 Pt
COONa 2 ^
Na-Oxalat
!). Zink reduziert die Piatimchlorwasserstoffsäure zu Metall:[PtCl.]H 3 -f 3 Zu = 3 ZnCL, + H 2 + Pt
Bereitung von Platinchlorwasserstoff säure als Reagens.
Da die Platinchlorwasserstoffsäure nicht nur zur qualitativenNachweisung des Kaliums und Ammoniums, sondern auch zur quan-titativen Abscheidung derselben verwendet wird, so wollen wir dieHerstellung dieser Lösung hier beschreiben.
Wir haben zwei Fälle zu unterscheiden, je nachdem wir vonmetallischem Platin oder von Platinrückständen (Nieder-schläge von [PtCl,.]K 3 etc.) ausgehen.
1. Darstellung von Platinichlor Wasserstoff säur e,ausgehend von metallischem Platin. Das meiste Platindes Handels ist iridium haltig und obgleich das reine Iridiumin Königswasser so gut wie unlöslich ist, so löst es sich darin, wennmit Platin legiert, recht erheblich. Ferner bildet sich beim Lösenvon Platin in Königswasser nicht nur Platinichlorwasserstoffsäure,sondern auch Piatinochlorwasserstoffsäure (die schädlichste Verunrei-nigung des Reagens) und Nitrosoplatinchlorid [PtCl 6 ](NO) 2 . Allediese Umstände müssen bei der Darstellung von reinem Materialberücksichtigt werden.
Zunächst reinigt man die zu verwendenden Platinschnitzeldurch Auskochen mit konzentrierter Salzsäure und Waschen mitWasser, bringt sie hierauf in einen geräumigen Kolben, übergießtmit konzentrierter Salzsäure und fügt nach und nach Salpetersäurezu, indem man fortwährend gelinde auf dem Wasserbade erhitzt.Alles Platin und etwas Iridium geht in Lösung, während meistenskleine Mengen des letzteren Metalles als schwarzes Pulver ungelöstzurückbleiben.
Man gießt die Lösung, ohne zu filtrieren, in eine Porzellan-schale, verdampft bis zur Sirupkonsistenz, löst in Wasser, versetztmit ameisensaurem Natrium und Soda bis zur schwach alkalischenReaktion und erwärmt zum Sieden, wobei das Platin und dasIridium sich in wenigen Minuten als schwarzes Pulver abscheiden.Die Operation muß in einer geräumigen Schale ausgeführt werden,wegen der starken Kohlensäureentwicklung. Nun gießt man dieüberstehende Flüssigkeit ab, wäscht mehreremal mit Salzsäure, umalles Natriumsalz, und schließlich mit Wasser, um die Säure völligzu entfernen. Das Pulver, welches Platin und Iridium nebenein-