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1 (1907) Qualitative Analyse
Entstehung
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Ammoniak fällt aus dieser Lösung das Calciumoxalat unver-ändert aus, indem die freigewordene Oxalsäure und die überschüssigeMineralsäure in Ammonsalze verwandelt werden, wodurch die Be-dingungen zur Bildung des Calciumoxalates wieder gegeben sind.

Calciumoxalat wird durch Kochen mit Sodalösung leicht inKarbonat verwandelt:

coo.

| /Ca + Na 2 C0 3 = Na, C 2 0, -4- CaC().,COO

4. Schwefelsäure erzeugt nur in konzentrierten Lösungen eineFällung:

CaCl 2 -f- H 2 S0 4 = 2 HCl -f CaS0 4100 Teile Wasser lösen bei 40° C 0-214 gr (CaS0 4 + 2 H 2 0) auf.

Versetzt man eine wässerige Calcinmsnlfatlösung mit Alkohol,

so fällt alles Calcium als Gips aus.

Calcinmsulfat löst si ch in heiße r, verdünnter Salzsäure; ebensoleicht in konzentrierter Ammonsulfätlösun ff, unter Bildung vonCaS0 4 , (NH 4 ) 2 S0 2 , welches durch Wasser zersetzt wird.

5. Gipslösung erzeugt in Calciumlösungen keine Fällung(Unterschied von Strontium und Baryum).

6. Natriuniphosphat (Na 2 HP0 4 ) gibt in neutraler Lösung eineweiße flockige Fällung von Caleiumhydrophosphat:

NaO Ca-O,

Ca

Cl

Cl

-J- NaO\PO = 2 NaCl -f

HO"

H

0-0

0

Fügt man gleichzeitig Ammoniak hinzu, so fällt das tertiäreCalciumphosphat aus:2 Na 2 HP0 4 + 2 NH 3 -f 3 CaCl 2 = 4 NaCl -f 2 NH 4 C1 -f Ca 3 P 2 0 8

Beide Salze sind in Mineralsäuren und Essigsäure löslich.

Ammoniak fällt aus der sauren Lösung stets das tertiäre Salzwieder aus.

7. Alkalichromate geben keine Fällung. (Unterschied vonBaryum.)

8. Absoluter Alkohol löst das Chlorid und das N itrat

kichj^jiuf, ebenso~werden diese Salze* in einem Gemisch von gleichenTeilen absolutem Alkohol und Äther gelöst.

Alle z erf li eßlichen Salze, mit Ausnahme derPottasche (K 2 C0 3 ), lösen sich in absolutem Alkohol. Die nichtzerfließlichen Salze sind in Alkohol unlöslich oder sehr schwerlöslich. Ausnahme hievon bildet das nicht zerfließliche Merkuri-