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1 (1907) Qualitative Analyse
Entstehung
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62
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OU \0H

Ammonbikarbonat

^ u \OH

HONH 4 =H 2 0

C0 /NH 2

Karbaminsaures Ammonium

Man versetzt daher das Reagens mit Ammoniak, wodurch das Bi-karbonat in normales Karbonat verwandelt wird:

co /ONH 4

Das käufliche Ammonkarbonat, mit Ammoniak versetzt, erzeugt inCalciumsalzlösungen anfangs eine voluminöse flockige Fällung, welchebeim Stehen allmählich, beim Erhitzen rasch, grob kristallinisch wird :

CaCl 2 -f (NH 4 ) 2 CO, = 2 NH 4 C1 -f- CaC0 3

Diese Reaktion ist merklich reversibel. Man wende daher bei derFällung einen Ü b e r s c h u 13 des Fällungsmittels, an und setze dasErhitzen nicht länger als bis zum Kristallinischwerden des Nieder-schlages fort. Bei Gegenwart von vielem Chlorammo-nium und wenig Ammonkarbonat bleibt die Fällung oft aus.

3. Amnion Oxalat erzeugt aus neutralen oder alkalischenLösungen in der Käl t e eine schlecht zu filtrierende, äußerst feinkristallinische Fällung; in der Hitze eine grob kristallinische, leichtzn filtrierende Fällung von Calciumoxalat: x )

COONHj Ol COO

| + >Ca = 2 NH 4 C1 -f- j >Ca

coonh 4 er coo x

Das Calciumoxalat ist in Wasser und Essigsäure so gut wie un-löslich, dagegen löst es sich leicht in Mineralsäuren:COO. COOII

Ca -f 2 HCl = CaCl 3 -j-

COG

COOH

/ NH 2 / ONH 4

C = 0 -f- H 2 0 = C = 0

\ ONH 4 \ ONH 4

In der Kälte erzeugt das karbaminsaure. Ammonium mit Calciumsalzenkeine Fällung, weil das Calciumsalz löslich ist. Erhitzt man aber die Lösungauf 60° C, so fällt das Calcium als Karbonat quanlitativ aus:INH, H

AI

c = o

x °\ca

C = 0

\|nh 2

0 = 2 NH S -[- CO» -f ChCO s

H

') Auch bei Gegenwart von viel Ammonsalz wird das Calcium durchAmmonoxalat in der Hitze nach einigem Stehen quantitativ ausgefällt.