chlorid (HgCl 2 ), welches in Alkohol viel leichter löslich ist alsin Wasser.
9. Wasser zersetzt das Calcium karb id, -Phosphid und-Nitrid bei gewöhnlicher Temperatur wie folgt:
d) Das Carbid.
CaC 2 -f 2 HÖH = Ca(OH) 2 -f C 2 H 2
Acetylen
Hiebei entweicht das Acetylen als lauchartig riechendes l ) Gas,welches, in ammoniakalisches Kupferchlorür geleitet, einen lebhaftroten Niederschlag von Acetylenkupfer gibt, der im trockenenZustande durch Sehlag, Reibung oder Erwärmung sehr heftigexplodiert, im feuchten Zustand ganz gefahrlos ist.
b) Das Phosphid.
Ca 3 P 2 -f 6 HÖH = 3 Ca(OH) 2 -f 2 PH,Der entweichende, knoblauchartig riechende Phosphorwasserstoffist selbstentzündlich, weil er stets geringe Mengen des flüssigenselbstentzündlichen Phosphorwasserstoffs (P 2 H 4 ) enthält.
c) Das Nitrid.
Ca 3 N 2 + 6 HÖH = 3 0a(OH) 2 -f 2 NH,
wird
Reaktionen auf trockenem Wege.
Mit Soda auf der Kohle vor dem Lötrohr erhitzt, geben dieCalciumverbindungen weißes, unschmelzbares Oxyd.
Die flüchtigen Calciumverbindungen färben die nicht leuchtendeGasflamme ziegelrot.
Spektrum: Mehrere Linien in Orange und Gelb, eine inGrün und eine in Ultraviolett. Von diesen Linien sind die inOrange und Grün besonders hell. Man sieht meistens drei Linien:die fast nie fehlende Natriumlinie und rechts und links davon, infast gleicher Entfernung, die helle, orange und die grüne Linie.(Siehe Spektraltafel.)
Strontium = Sr. At.-Gew. = 876.
Sp. Gew. = 2-5. F. P. Eotglut.
Vorkommen. Das Strontium findet sich überall, wo Calciumvorkommt, aber meistens nur in sehr geringer Menge. EigentlicheStrontiummineralien existieren nur wenige. Die wichtigsten sind:
*) Reines Acetylen ist geruchlos. Der lauchartige Geruch stammt vonSpuren von Phosphorwasserstoff her. Fast jedes Calciumkarbid enthält geringeSpuren von Calciuraphosphid, das mit Wasser lauchartig riechenden Phos-phorwasserstoff entwickelt.