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1 (1907) Qualitative Analyse
Entstehung
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chlorid (HgCl 2 ), welches in Alkohol viel leichter löslich ist alsin Wasser.

9. Wasser zersetzt das Calcium karb id, -Phosphid und-Nitrid bei gewöhnlicher Temperatur wie folgt:

d) Das Carbid.

CaC 2 -f 2 HÖH = Ca(OH) 2 -f C 2 H 2

Acetylen

Hiebei entweicht das Acetylen als lauchartig riechendes l ) Gas,welches, in ammoniakalisches Kupferchlorür geleitet, einen lebhaftroten Niederschlag von Acetylenkupfer gibt, der im trockenenZustande durch Sehlag, Reibung oder Erwärmung sehr heftigexplodiert, im feuchten Zustand ganz gefahrlos ist.

b) Das Phosphid.

Ca 3 P 2 -f 6 HÖH = 3 Ca(OH) 2 -f 2 PH,Der entweichende, knoblauchartig riechende Phosphorwasserstoffist selbstentzündlich, weil er stets geringe Mengen des flüssigenselbstentzündlichen Phosphorwasserstoffs (P 2 H 4 ) enthält.

c) Das Nitrid.

Ca 3 N 2 + 6 HÖH = 3 0a(OH) 2 -f 2 NH,

wird

Reaktionen auf trockenem Wege.

Mit Soda auf der Kohle vor dem Lötrohr erhitzt, geben dieCalciumverbindungen weißes, unschmelzbares Oxyd.

Die flüchtigen Calciumverbindungen färben die nicht leuchtendeGasflamme ziegelrot.

Spektrum: Mehrere Linien in Orange und Gelb, eine inGrün und eine in Ultraviolett. Von diesen Linien sind die inOrange und Grün besonders hell. Man sieht meistens drei Linien:die fast nie fehlende Natriumlinie und rechts und links davon, infast gleicher Entfernung, die helle, orange und die grüne Linie.(Siehe Spektraltafel.)

Strontium = Sr. At.-Gew. = 876.

Sp. Gew. = 2-5. F. P. Eotglut.

Vorkommen. Das Strontium findet sich überall, wo Calciumvorkommt, aber meistens nur in sehr geringer Menge. EigentlicheStrontiummineralien existieren nur wenige. Die wichtigsten sind:

*) Reines Acetylen ist geruchlos. Der lauchartige Geruch stammt vonSpuren von Phosphorwasserstoff her. Fast jedes Calciumkarbid enthält geringeSpuren von Calciuraphosphid, das mit Wasser lauchartig riechenden Phos-phorwasserstoff entwickelt.