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ächWarze Fleck (das Metall) verschwunden ist, worauf die endgültigenifung vorgenommen wird.
Zur Prüfung auf Eisen fügt man einen Tropfen Ferrocyan-'•-alium hinzu, wobei eine deutliche Berlinerblaubildung die Anwesen-heit des Eisens verrät. Zur Prüfung auf Nickel und Kobaltlost m an ,j ag Metall in Salpetersäure, verdampft die überschüssigekaure, fügt dann einen Tropfen konzentrierte Salzsäure hinzu, wobei das* apier bei Anwesenheit von Kobalt blau gefärbt wird; Nickel zeigthöchstens eine äußerst schwachgrünliche Färbung, meistens aberkeine. Nun fügt man etwas Natronlauge hinzu und hält die ProbeJ fl Bromdampf, wobei sowohl im Falle der Anwesenheit von Nickela ls von Kobalt ein braunschwarzer Fleck, infolge der Bildung vonNi(OH), resp. Co(OH) 3 , entsteht.
War aber das Metall ein duktiles, so erhält man es in der-Regel als geschmolzenes Metallkorn, welches meist am Stäbchen mitder Lupe erkannt werden kann. Kupfer scheidet sich nicht als-Korn, sondern als zusammengesinterte rote Masse ab. Beim Zer-drücken duktiler Metalle im Achatmörser erhält man sie als glän-zende Blättchen, welche leicht durch Schlämmen mit "Wasser von^'er spezifisch leichteren Kohle getrennt werden können. Zu diesemZweck neigt man das Achatmörserchen und spritzt einen Wasser-strahl seitlich auf die Masse, wobei die Kohle aufgewirbelt und fort-Sesptilt wird, während das Metall schön blank zurückbleibt. Manbringt es nun auf ein Uhrglas und prüft wie folgt:
Das Metall ist weiß (Pb, Sn, Ag, Pt).
Man behandelt mit einigen Tropfen verdünnter Salpetersäureund erwärmt sorgfältig. Blei und Silber lösen sich leichta u f, besonders auf Zusatz von etwas Wasser. Silber wird nach-gewiesen durch Zusatz eines Tropfens Salzsäure, wobei weißes Chlor-Silber, löslich in Ammoniak, ausfällt. Auf Blei prüft man mit ver-dünnter Schwefelsäure, wobei weißes Bleisulfat entsteht.
Bleibt das Metall beim Behandeln mit Salpetersäure unverändert,^ ls t Platin anwesend. Man löst in Königswasser, verdampft zur■yockene, löst in einem Tropfen Wasser und fügt einen Tropfene'ner konzentrierten Chlorkaliumlösung hinzu. Ein gelber kristal-lischer Niederschlag zeigt Platin an. Wurde das Metall beimehandeln mit Salpetersäure in weißes, unlösliches Oxyd verwandelt,o ist Zinn zugegen. In diesem Falle löst man ein zweites Metall-attchen in konzentrierter Salzsäure und prüft mit Merkurichloridaer mittels Wismutoxyd und Natronlauge auf Zinn.