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K " = [ Base 1 ■ [Säure] [Base] . [Säure]
[M] . [S] [SaJzj» -
Überwiegt die elektrolytische Dissoziation der Säure die der«ase, so wird die Lösung sauer, im umgekehrten Falle alkalischreagieren.
Das neutrale Ferriacetat (also ein Salz einer schwachen Säuremit einer schwachen Base) wird in siedender wässeriger Lösungsehr weitgehend hydrolytisch gespalten :
Fe(C ? H s 0 2 ) 3 + 2 H 2 0 +± (Fe(OH),C 2 H 3 0 2 ) + 2 C 2 H 4 0 2Ferriacetat bas. Ferriacetat Essigsäure
Dabei scheidet sich das basische Ferriacetat quantitativ aus undkann durch Filtrieren der heißen Lösung aus dieser entferntwerden. Läßt man aber die Lösung erkalten, so geht das basischeSalz wieder in Lösung:.
Sehr schön kann man die hydrolytische Wirkung des Wasserssowie das Gesetz der Massenwirkung durch folgenden Versuch ver-anschaulichen : Man versetzt eine konzentrierte, salzsaure Lösung vonAn imonchlorid mit wenig Wasser, wobei eine starke Fällung vonAntimonoxychlorid entsteht:
~ C1 J_ H \r
sb — ci + - Nr
— Cl
v 0 -> /Cl
H/ u «- Sb = 0 -f 2 HCl
Bei w* w V ° n W6nig konzön Werter Salzsäure wieder löst.
m P „ ?T 6m Wasse, ; zusatz fäll t wiederum basisches Salz, das durchmehr Salzsaure wieder gelöst wird etc. Wie man sieht, verläufto e Keaktion durch Erhöhung der Massenwirkung des Wassers, imonme der Gleichung von links nach rechts und durch Vermehrungder Konzentration der Salzsäure von rechts nach links.
IV. Hydrolyse von Salzen starker Säuren mit starken Basen.
Da die bei der Hydrolyse entstehenden Basen und Säuren,ebenso wie die Salze praktisch vollständig elektrolytisch dissoziiertsind, so ist:
[M] . [OH] . [S] . LH] _
" [M] . [S]--------------- [0H] ' [H] -
Die 11- und OH-Ionen vereinigen sich zu neutralem Wasser;die Lösung reagiert neutral und enthält nur noch so viel H- undOH-Ionen als der elektrolytischen Dissoziation des Wassers ent-spricht und da diese so klein ist, so bleibt praktisch nur die elek-trolytische Dissoziation des Salzes übrig.