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II. Hydrolyse von Salzen starker Säuren mit schwachen Basen.
Die bei der Hydrolyse entstehende Säure ist nahezu voll-ständig, die Base hingegen fast gar nicht elektrolytisch dissoziiert.Es ist demnach
[ MOH] . [S] . [H] [ MOH] . [H]
> h " [M] . [S] [M]
Alle zu dieser Kategorie gehörenden Salze müssen, wegen desVorherrschens der Konzentration der H-Ionen, in wässeriger Lösungsauer reagieren.
Hieher gehören die Salze vieler aromatischer Amine, die C u p r i-Ferri-Alu miniums alz e u. a. m.
Da [H] die Säurekonzentration und [M] die Salzkonzentrationdarstellen, so nimmt die Hydrolysengleichung dieselbe Form wieGrleichung 1 an.
, [Base] . [S äure]
2) Kh ~ ' -\sdz\~
Bei mehrsäurigen Basen erfolgt sowohl die elektrolytische alsauch die hydrolytische Dissoziation stets stufenweise:
I BC1 3 ^> BC1 2 -j- Cl
elektrolytische ! 4- -f+ -----
Dissoziation \ BC1 2 ^> BC1 -f 2 Cl
I ++ . + + -
+BC1
2 T
( BC1 ^> B + Cl- H 2 0 ^t (BCl 2 OH) + H
Hydrolyse
++ ^ +
j BC1 -f 2 H ä O ^t (BCl(OH) 2 ) -f 2H
B +3H 2 0^t(B(OH) 3 ) + 3H
Die neutralen Ferri-, Aluminium-, Chromi-, Kupfer-salze u. a. m. reagieren in wässeriger Lösung stark sauer. Dampftman eine solche Lösung zur Trockne, so entweicht sehr viel Chlor-wasserstoffsäure und es hinterbleibt wasserunlösliches basisches Salz,welches nur durch Behandeln mit Säure in Lösung gebrachtwerden kann.
III. Hydrolyse von Salzen schwacher Säuren mit schwachen
Basen.
Die bei der Hydrolyse entstehende Säure und Base sind nurwenig, aber in verschiedenem Grade elektrolytisch dissoziiert,somit ist: