— 19
Die saure Reaktion rührt stets von der Anwesenheit vonWasserstoffionen, die alkalische von Hydroxylionen her.- +HCl 4Z. Cl -|- H (sauer reagierend)
NaOH ^t Na
OH (alkaliseh reagierend).
Als Indikator auf freie Was ser s t of fio nen (Säuren)wendet man das Methylorange an, welches sich wie eine schwache»äure verhält. Wir wollen sie der Einfachheit halber mit MH be-zeichnen. Das nicht dissoziierte Molekel MH ist rosa, währenddas Amon M intensiv gelb gefärbt ist. Lösen wir daherMethylorange in Wasser, so zerfällt es in geringer Menge nach derbrleichung:
MH ^M-fH
and da die Anionen M intensiv gelb gefärbt sind, so wird dieLosung, obgleich nur sehr wenige freie M-Ionen vorhanden sinddeutheb. gelb gefärbt erscheinen. Findet aber eine -oZI A V- tvon Wasserstoffionen statt, wie dies immer de Fall Kf A £*!
geringer Mengen einer staken Säure, so wird dTe T> ! f ^l f"•('drinn-t und rlio p e 1 j -T.il. e Dissoziation zurück-
gedrängt und die Rosafarbe der mchtdissoziierten MH-Molekel kommtzum Vorschein. Durch schwache Säuren läßt «U t * in ?Dissoziation „des Methylorange zurückdi^n ab 1, /
sehr großer Überschuß der schwachen SäurTno'tig'S e Wl0 ?™ist daher ein empfindliche Indikator f ii 7 Vi J V 1 S
■ ...... ™>S , si^ , ^i % —»—»
PH r f ?i beZClcl J nen wollen - Das nicht dissoziierte Molekelist; farblos während das Anion P intensiv rot gefärbt istLöst man I honolphtale'm in wässerigem Alkohol, so zerfällt es
m sehr geringer Menge nach dem Schema:
PH ~^t P -j- H
und die Lösung erscheint farblos, weil sie nicht genügend1 -Anionen enthält, um sich rot zu färben. Setzt man aber derLosung eine starke Base hinzu, so bilden die entstandenen Hydro-xylionen mit den wenigen freien Wasserstoffionen Wasser. Dadurchspaltet das 1H weitere Wasserstoffionen ab, welche von den reich-lich vorhandenen Hydroxylionen immer wieder in Wasser verwandeltwerden, wodurch eine Anhäufung der rotgefärbten P-Anionen statt-findet; che Lösung wird rot gefärbt. Durch Zusatz von Säuren wird
2*