Glucoside.
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Alkohol und Aether ist sie löslich, weniger in wasserhaltigem Aether.^°f Zusatz von Wasser theilt sieh die ätherische Lösung in drei Schich-ten , die obere ist Aether, welche wenig Gerbsäure aufgelöst enthält, diemittlere eine Auflösung von Gerbsäure in Aether, und die untere eine^Updicke wässerige Auflösung von Gerbsäure mit wenig Aether. MitEisenoxydsalzen gibt die Gerbsäure einen schwarzblauen Niederschlag von§ e rt)saurem Eisenoxyd, und auch bei sehr beträchtlicher Verdünnung derEisenauflösunsr noch eine violette Färbung. Auf diesem Verhalten der*erbsäure beruht einerseits die Bereitung der Diute und andererseitse 'ne empfindliche Reaction auf Eisenoxydsalze. Die Gerbsäure fällt fer-ner Brechweinstein, beinahe alle Alkaloiide, Albuminate und Leim.
Kochsalz, essigsaures Kali und andere Alkalisalze, so wie auch8t arke Säuren fällen die Gerbsäure aus ihren Auflösungen. Am voll-sandigsten wird sie übrigens daraus durch Hineinhängen eines Stück-^ens Haut oder Blase entfernt, die sich damit gerben, d. h. es auf-atmen.
Beim Erhitzen schmilzt die Gerbsäure und zersetzt sich bei 210°"""" 215oq_ j n Pyr ogalluss äure, Kohlensäure und Melangallus-^ ä Ure, welche Letztere in der Retorte zurückbleibt. Bei Luftabschlussl *W sich eine wässerige Lösung der Gerbsäure unverändert, bei Luftzu-fl tt dagegen schimmelt sie, nimmt aus der Luft Sauerstoff auf, gibt Koh-en säure ab, und zerfällt in Gallussäure und Zucker. Diese Zerlegunger folgt unter der Einwirkung eines in den Galläpfeln enthaltenen Fer-ments, und wird daher durch Zusatz von Galläpfeln beschleunigt, abera Uch Bierhefe, Emulsin, Albuminate bewirken sie, zerlegen aber gleich-e ^ig den gebildeten Zucker.
Durch verdünnte Schwefelsäure wird die Gerbsäure unter Wasser-ai ""ahme in Gallussäure und Zucker zerli
Gibt beidertrocke-neu De-stillationPyrogal-lussäure,
und zer-fällt durollFermenteund ver-dünnteSauren iuGallus-säure undZucker.
I)
0 M H„O M +TBHO =
Gerbsäure
Concentrirte Schwefelsäure
_____ ■
3(C 14 H 6 O 10 ) + C 12 H 13 0 12
Gallussäure Zudker.
löst die Gerbsäure unter Bräunung.
^ rc 'i Chlor und activen Sauerstoff wird sie ebenfalls sehr rasch untera Unung zersetzt. Ihre Lösung in Alkalien absorbirt aus der Luft"erstoff begierig und zersetzt sich. Beim Kochen mit concentrirteral 'lauge entsteht Gallussäure.
lieh
Die Gerbsäure ist dreibasisch. Ihre Salze sind meist schwer lös-
amorph, und verändern sich in Lösung und im feuchten Zustandean der Luft sehr rasch.
Vorkommen. Die Galläpfelgerbsäure findet sich besondersSchlich in den Galläpfeln, und zwar in den gewöhnlichen und den ein-mischen, — in allen Theilen von Querous irifectoria, im Sumach (UhusWarici) und wie es scheint auch im grünen Thee. Die Galläpfel sindJ^anntlich pathologische Producte. Die besten: die asiatischen ent-e n auf jungen Zweigen von Querous infectoria durch den Stich der
Vorkom-men.
»teh,»all
Wespe, wobei diese die Rinde durchbohrt, und ihre Eier darunter