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iiarixiu.
Uabelli-feron.
600 Organische Verbindungen unbekannter Constitution.
düng und wirkt ausserdem sehr reizend auf das Harn- und Geschlechts-system; äusserlich, auf die Haut gebracht, zieht es Blasen. (Daher dieAnwendung der Canthariden als Emplastrum, Tinctura Cantharidum etc.als Vesicans).
Larixin: Gi 0 H 10 Qg. Ist in der Rinde des Lerchenbaumes (PinusLarix) enthalten und wird daraus durch Destillation des wässerigen, biszur Syrupconsistenz verdunsteten Extracts gewonnen und durch Subli-mation gereinigt. Grosse farblose, der Benzoesäure ähnliche Krystalle,schon bei 93° C. sublimirend und bei 153° C schmelzend, von schwachbitterem adstringirendem Geschmack. Leicht löslich in kochendem Was-ser und in Alkohol, schwieriger in Aether. Eisenoxydsalze färben dieLösung schön purpurroth. Bei der Oxydation des Larixins durch Sal-petersäuse entsteht Oxalsäure.
Umbelliferon: G 6 H 4 0 2 - Dieser dem Chinon isomere Körper ent-steht bei der trocknen Destillation zahlreicher Harze aus der Familie derUmbelliferen, namentlich auch des Galbanums, sowie bei der trocknenDestillation des eingedampften alkoholischen Extracts der Seidelbastrinde.Grosse, farblose, rhombische Prismen, leicht löslich in kochendem Wasser,in Alkohol und Aether. Die wässerige Lösung zeigt ähnlich dem Aescu-lin in ausgezeichnetem Grade die Erscheinung der Fluorescenz. DasUmbelliferon ist geschmacklos, schmilzt erst bei 240°C, sublimirt aberschon vor dem Schmelzen. Es reducirt die Oxyde edler Metalle, nichtaber Kupferoxyd. Mit Aetzkali geschmolzen liefert es Eesorcin, mitNatriumamalgam in alkoholischer Lösung behandelt Umbellsäure. Essteht jedenfalls zu den aromatischen Verbindungen in nächster Beziehung.
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AllgemeinerCharakter.
Vierte Gruppe.
Chromogene und Farbstoffe.
Unter dieser Ueberschrift handeln wir eine Reihe organischer Ver-bindungen ab, welche nur durch ein sehr äusserliches und loses Bandzusammengehalten werden. Sie sind nämlich entweder durch eine be-stimmte Farbe ausgezeichnet, die auch gewöhnlich ihren Verbindungenzukommt (Pigmente), oder es sind ungefärbte Stoffe, die aber untergewissen Einflüssen in gefärbte übergehen (Chromogene). In ihrerZusammensetzung und in ihrem chemischen Charakter zeigen sie nursehr geringe Uebereinstimmung. Einige sind ternär zusammengesetzt,