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quantitativ, die zugehörigen Cumarone erhalten. Ge-legentlich wurde auch der Versuch gemacht, die Con-densation durch concentrierte Schwefelsäure herbei-zuführen, weil es R. Stoermer gelungen war, aus denKetonen — Alph. 0. CH 2 . CO .CH 3 — raethylierte Cu-marone zu gewinnen, indessen zeigte es sich auch hierwieder, dass die im Furanring nicht substituiertenCumarone unendlich viel unbeständiger gegen konzentrierteSäuren sind, a's solche, die dort irgend einen Substituentenenthalten.
Als einziges brauchbares Mittel, das Cumaron syn-thetisch aufzubauen, erwies sich die von den HerrenStoermer und Gieseke bei den Aldehyden angewendeteMethode. Bei der Einwirkung einer 33prozentigen Lö-sung von Chlorzink in Eisessig wurde aus den Acetalen,welche man auch direkt der Kondensation unterwerfenkann, etwa 10% der theoretischen Ausbeute an Cumaronerzielt. Zur Unterscheidung der isomeren Cumarone habeich die von R. Stoermer 1 vorgeschlagene Nomenclaturin Anwendung gebracht. Die bisherigen Bezeichnungenals a-ß-m-p-Substitutionsprodukte sind nicht in Betrachtgekommen, sondern ich habe die Kohlenstoffatome derReihe nach in der Richtung des Uhrzeigers mit fort-laufenden Zahlen bezeichnet, und zwar folgen dieselben inder Weise, dass dasjenige Kohlenwasserstoff, welches rechtsvon dem Sauerstoff sich in Orthosteilung befindet, mit „1"bezeichnet wird.
Folgendes Schema diene zur Erläuterung:(6) 0
(4\y------- ! (2)
(3)
') Habilitationsschrift,buchdruckerei.
Rostock 1807, Carl Boldt'sche Hof-