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1 (1881) Physiologie des Kreislaufs, der Ernährung, der Absonderung, der Respiration und der Bewegungserscheinungen
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Die Kohlehydrate,

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Fig 2«.

an der Stärke befinden, so dass also die speeifische Drehung des Körpers^ei der Einwirkung der Säure, während welcher die lösliehe Stärke inDextrin, das Dextrin in Aohroodextrin und das Achroodextrin in ZuckerUni gewandelt wird, abnimmt. Ich muss Ihnen beiläufig bemerken, dass!*ie Zahlen, welche für das speeifische Drehungsvermögen des Dextrins111 den Lehr- und Handbüchern stehen, nur bedingten Werth haben,^eil die Eeindarstellung der einzelnen Dextrine, von denen einige Che-miker noch mehr als zwei unterscheiden, kaum jemals vollständig gc-«tllgen sein mag.

Wir werden später bei der Bestimmung des Zuckers im Harnem>cb. auf die verschiedenen Polarisationsapparate zurückkommen. Ich will^ier nur kurz auf die Erklärung eingehen, welche Fresnel von unsererErscheinung gegeben hat.

Ich muss auf etwas zurückkommen, was wir bereits in der Ein-leitung (S. 30 und 31) beschrieben haben, nämlich darauf, dass einerseitsei n geradlinig polarisirter Strahl zerlegt werden kann in zwei circularP°larisirto Strahlen mit entgegengesetzter Bewegungsrichtung, und dassa ^o andererseits die beiden circular polarisirten Strahlen auch wiederiXi einem geradlinig polarisirten Strahle zusammengesetzt werden können.Je tzt denken Sie sich, Sie hätten zwei circular polarisirte Strahlen Eig. 29"Ht entgegengesetzter Bewegungsrichtung: sie'ollen in solchen Phasen gegen einander stehen,Oass in a und in b die Impulse entgegengesetztSegen einander gerichtet sind, und dass in cUnd in d die Impulse gleichgerichtet sind. So

a nge nun diese beiden Strahlen sich in einerFlüssigkeit, beide mit gleicher Geschwindigkeit'°i'tpfLanzen, werden die Impulse nach jedemjialaufe immer wieder so zusammenkommen,Ua ss sie in a und in b entgegengesetzt und in° Und d gleich gerichtet sind. Wenn ich des-halb diese Strahlen irgendwo in einem Nicol-

°hen Prisma auffange, so dass sie wieder ine ine Schwingungsebene eintreten müssen, so werde ich die volle Licht-8t Ürke immer dann haben, wenn die Schwingungsebene in a b liegt, undich werde die Lichtstärke Null haben, wenn die Schwingungsebene in~ e i' Richtung c d liegt. Nun denken Sie sich aber, dass der eine Strahl"eil andern vorausliefe, dass er sich schneller fortpflanzte als der andere,80 wird nach einer grösseren oder geringeren Anzahl von Umläufen der*Uiikt a, in dem die Impulse gerade entgegengesetzt waren, nach a,»duckt, nach weiteren Umläufen wird er nach a„ verrückt sein, und80 wird er bei jedem neuen Umlaufe sich immer weiter verschieben, unds ° wird die Polarisationsebene in eine windschiefe Fläche verwandelt.*ch muss also auch jetzt, wenn ich absolute Dunkelheit haben will,las Nicol'sche Prisma in eine neue Lage bringen, und die Drohung*U'd um so grösser sein, je länger das Rohr ist, je grösser also die^uzahl von Umgängen ist, welche die beiden Strahlen gemacht haben.Ua s Entgegengesetzte findet natürlich statt, wenn der andere Strahl der-jenige j st> we i cüor s j c ]j schneller fortpflanzt, dann wird nicht mehr, wie

Cü es hier gezeichnet habe, eine Drehung der Polarisationsebene nach

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