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1 (1881) Physiologie des Kreislaufs, der Ernährung, der Absonderung, der Respiration und der Bewegungserscheinungen
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Die Kohlehydrate.

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Würde sie sie im entgegengesetzten Sinne verändert haben, so würdeman sagen: die Flüssigkeit dreht nach links.

Die Anzahl von Graden, um welche Sie nach rechts drehen müssefl,um dunkles Sehfeld zu erhalten, ist erstens abhängig von der Länge »esRohres: denn da Sie sich die Polarisationsebene in demselben als einewindschiefe Fläche, die beim Fortschreiten in der Richtung des Rohresihre Natur nicht ändert, zu denken haben, so hätten Sie, wenn dasRohr nur halb so lang wäre, auch nur die halbe Ablenkung. Weiterist die Drehung abhängig von der Concentration der Flüssigkeit, dasheisst von der Menge der activen Substanz, die in einem Liter der-selben enthalten ist, und von der Wirksamkeit dieser activen Substanz»vom sogenannten specifischen Drehungsvermögen. Letzteres wird duiß"

einen Winkel [«] ausgedrückt, der gleich ist - - -, wenn man mit a den

direct abgelesenen Winkel, mit l die Länge des Rohres und mit d die

Concentration bezeichnet. Da. also d = p-^- ist, so kann man, wenn [*J

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bekannt ist, die Concentration aus der Drehung bestimmen, und [a] er 'mittelt man wieder, indem man die durch eine Lösung von derselbenSubstanz und bekannter Concentration hervorgebrachte Drehung bestimm 1.Es muss letzteres aber bei demselben Lichte geschehen, bei dem mandie Concentrations-Bestimmungen vornehmen will, weil sich [a], " aSspeeifische Drehungsvermögen, mit der Farbe des Lichtes ändert. Aussei"dem ist die Temperatur zu berücksichtigen, und bei manchen Substanzenwird die Arbeit dadurch sehr erschwert, dass sich ihr speeifische 6Drehungsvermögen nach der Auflösung noch ändert. Eine Erschwernisund Einschränkung haben diese Bestimmungen in neuerer Zeit aucndurch die Erfahrung gefunden, dass der Werth von [a] nicht unabhängigvon der Concentration ist, sondern sich bei manchen Substanzen sog albeträchtlich mit derselben ändert.

Wenn Sie nicht monochromatisches Licht, wenn Sie gewöhnlich 6Tageslicht oder Kerzenlicht anwenden, so werden die verschiedenenFarben, je nach ihrer verschiedenen Brechbarkeit, mehr oder wenig erstark abgelenkt. Daraus folgt, dass Sie, Sie mögen drehen, wie Sie wolle 0 'niemals einen Stand des Zeigers finden, bei dem Sie absolut dunklesSehfeld haben. Die Helligkeit ändert sich, sie nimmt erst ab und si enimmt dann wieder zu; dazwischen liegt eine Reihe von Farben, dur° Ddie Sie hindurchgehen. Dabei kommen Sie auf eine Farbe, welche einverhältnissmässig geringe Lichtintensität hat, ein Purpurviolett, das,wenn man um sehr wenig nach der einen Seite dreht, gleich in Bl al 'und wenn man nach der andern Seite dreht, gleich in Roth übergen •Wegen der Empfindlichkeit, welche diese Farbe zeigt, wegen der Leiß* 1tigkeit, mit der sie bei geringer Verstellung das eine Mal in Blau, u0das andere Mal in Roth übergeht, benützt man sie, wenn man *nichtmonochromatischem Lichte arbeitet, zum Einstellen, und man " enennt sie mit dem Namen der Uebergangsfarbe, der Teinte de passag 6 '

AVenn Sie lösliche Stärke, die beiden Dextrine und Zucker untersuchen, so finden Sic, dass diese in verschiedenem Maasse drehen, uDdass die speeifische Drehung um so grösser ist, je näher Sie sich noc