Die Kohlehydrate.
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*!t dieser Eigenschaft noch öfter zu thun haben werden, und wir das Drehen"er Polarisationsebcne nach rechts oder links als Unicrscheidungsmittel fürVerschiedene Zucker gebrauchen, so müssen wir etwas näher darauf eingehen.Wenn wir geradlinig polarisirtes Licht in eine sogenannte inactiveFlüssigkeit, das heisst in eine Flüssigkeit, welche die Polarisationsebeneüicht dreht, hineintreten lassen, so bleibt die Polarisationsebene, wie8le War: wenn dagegen die Polarisationsebene von der Flüssigkeit nach'echts oder nach links gedreht wird, so wird die Ebene in eine wind-schiefe Fläche umgewandelt, und zwar wird die Polarisationsebene, wennaie Flüssigkeit nach links dreht, eine nach links windschiefe Fläche,Und wenn die Flüssigkeit nach rechts dreht, eine nach rechts wind-Cniefe Fläche. Dies ermitteln wir durch die Polarisationsapparate fürBissigkeiten, von denen einer der einfachsten der Mitscherlich'sche ist.* r besteht im Wesentlichen aus einer für die Aufnahme der Flüssigkeit^stimmten zwei Decimetcr langen Röhre, die zwischen einem festenl nd einem drehbaren Nicol'schen Prisma aufgestellt ist. Zunächst der^'entquelle und dieser zugewendet befindet sich das feste Nicol'scheri sma, ans dem das Licht geradlinig polarisirt herauskommt, und dannUi'ch eine Sammellinse in das für die Aufnahme der Flüssigkeit be-timrate, an beiden Enden mit planparallelcn Glaswänden versehene^"essingrohr geleitet wird. Aus diesem gelangt es durch ein zweites,ai 'ekbares Nicol'sches Prisma zum Auge. Diesilfl gt einen mit ihm fest verbundenen Zc
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icses zweite Nicol'sche Prismaciger, der, wenn man es um^ n ie Axe dreht, an einem Gradbogen den Werth der Drehung angibt.e r Zeiger ist von Hanse aus so fixirt, dass bei der Stellung auf Null10 Schwingungsebenen der beiden Nieol'schcn Prismen senkrecht aufLander stehen, so dass man also, wenn man den Zeiger auf Null"teilt, für den Fall, dass die Flüssigkeit nicht dreht, dunkles Sehfelda t- Ich will jetzt annehmen, das Licht, in dem beobachtet werden8 °ü, sei monochromatisches Licht. Sie können sich auf die leichteste Weiseselbes und rothes monochromatisches Licht verschaffen, gelbes monochro-matisches Licht, indem Sie den Docht einer Spirituslampe mit Kochsalz."U'oiben, oder wenn Sie über Gas disponiren, den Gasbrenner da, woGas ausströmt, mit etwas kohlensaurem Natron bestreichen, so dassle Flamme des Gases, welche Sie so regulirt haben, dass sie an und fürsich wenig leuchtend sein würde, jetzt mit der gelben Farbe des Natronsr ennt, endlich sehr zweckmässig dadurch, dass Sie in der lichtloscnlamme des Brenners eine vorher durch vorsichtiges Schmelzen bereitete^ °chsalzpcrle hineinhängen. Rothes, nahezu monochromatisches LichtLinien Sie sich verschaffen, indem Sic vor dem ersten oder hinter demleiten Nicol ein mit Kupferoxydul roth überfangenes Glas anbringenn d dann nach einer beliebigen Lichtquelle visiren. Wir wollen an-e hmen, Sie wendeten gelbes monochromatisches Licht an; dann ist,* en n sich in der Röhre eine Dextrin- oder Stärkezuckerlösung befindet,e i der Stellung des Zeigers auf Null das Sehfeld nicht dunkel. Sie"bissen erst mehr oder weniger nach rechts drehen, damit es dunkel^ e i'de, weil die Schwingungsebene, also auch die Polarisationsebene beim^stritte des Lichtes nicht mehr dieselbe ist, wie beim Eintritte. Sica _t ihre Lage verändert in dem Sinne, in dem der Zeiger an der Uhreiü '' Lage verändert, das heisst: die Flüssigkeit dreht nach rechts.
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