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würde nicht weniger als acht Bande ausmachen; keinChemiker hatte bis dahin so viel gearbeitet als er; undwenn er nicht noch mehr gearbeitet hat. so wissen wirleider, warum.
Um die Dienste gehörig zu würdigen, welche La-voisier den Wissenschaften geleistet hat, ist es unerläfs-lich, eine Eintlieilnng seiner Arbeiten vorzunehmen.Im Grunde unzertrennlich, weil sie alle nach demselbenZiele, der Erklärung der chemischen Erscheinungen,streben, zwingt ihre Natur dennoch, sie in zweiReihen zu sondern. In die erste dürften wir alle che-mischen Abhandlungen stellen, welche sich auf die all-gemeine Theorie der Wissenschaft beziehen: in diezweite würden wir hingegen alle physikalischen Schrif-ten setzen, welche die Warme betreffen, und bestimmt■waren, die Theorie der Verbrennung zu vervollstän-digen.
In den chemischen Abhandlungen Lavoisier's sehenwir ihn mit Erstaunen mit der gröfsten Kühnheit derIdeen einen aufserordentlichen Scharfsinn, und zugleicheine ungemeine Bescheidenheit in der Darstellung ver-binden. Er beginnt damit, festzusetzen, dafs die Kör-per beim Verbrennen am Gewicht zunehmen, indem sieLuft absorbiren, und wenn er hinzufügt, dafs das Phlo-gislon zur Erklärung der Erscheinungen nicht nothwen-dig sei, so kommt dieser Gedanke liier gleichsam imVorbeigehen und in der Gestalt des Zweifels. Wennman Lavoisier's Arbeiten der Reihe nach verfolgt, sosieht man, dafs das Phlogiston, von dem er so wenig-gesprochen hatte, gar nicht mehr erwähnt wird: ernimmt es weder an, noch verwirft er es; er spricht da-von nicht mehr. Während sieben, acht, zehn Jahreargumenlirt er, als ob man niemals vom Phlogiston ge-sprochen hätte. Man möchte sagen, (und es liegt hierinwohl etwas der Art,) dafs er keinen direkten Streit mit
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