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Versuchen zu beschäftigen schien, in dem Augenblicke,wo seine Forschungen über die Wärme ihn zu einerReihe der feinsten Untersuchungen veranlassen, sehenwir ihn sich einer Arbeit hingeben, mit welcher sichheutzutage vielleicht kaum ein Chemiker befassen möchte.Sie hatte nämlich die Kenntnifs der gasförmigen Pro-dukte zum Zweck, welche sich hei der Fäulnifs derEx-cremente erzeugen, der Luftarten, welche sich aus denCloaken entwickeln, und sie sollte zur Entdeckung einesSchutzmittels für die unglücklichen Arbeiter führen,welche häufig umkommen, indem sie entweder durchjene schädlichen Gasarten erstickt, oder durch eineunerwartete Explosion derselben verbrannt wurden.
Lavoisier, Generalpächter und Millionär, Lavoisier,welcher in jeder Minute, die den für seine Theorieerforderlichen Versuchen gerauht wurde, einen an sei-nem Ruhm begangenen Raub erblicken mufste, über-liefs sich diesem Gegenstande mit gewohnter Ruhe undAusdauer in einer Reihe so ekelerregender Versuche,dafs ich auch nicht das mindeste Detail derselben hieranführen möchte. Sie datierten mehre Monate; den-noch übernahm sie Lavoisier einzig und allein aus Men-schenliebe, denn er hoffte nichts von seinen Versuchen,oder nur ein Mittel, einigen Unglücklichen das Lebenzu retten. Nach Beendigung derselben tbat er ihrerauf eine einfache anspruchslose Art Erwähnung, gleich-sam als ob jene erhabene Nächstenliebe, welche seineAufmerksamkeit darauf gelenkt hatte, ihm alle Wider-wärtigkeiten dieser langwierigen Arbeit erspart oderversüfst hätte.
Wir sehen, nichts gleicht der Thätigkeit Lavoi-siers als Gelehrten. Vierzehn Jahre hindurch sind un-sere akademischen Abhandlungen jedesmal mit einigenseiner Schriften bereichert worden, freilich etwas un-regelmäfsig, da es Jahre giebt, wo dieselben sehr zahl-