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geführL hat. Denn man darf wolii annehmen, obgleicher dies nicht sagt, dafs er im Laufe der Arbeiten, dieden Gegenstand dieser Abhandlang ausmachen, jenesGas entdeckt habe; allein er hielt es in Betracht seinerWichtigkeit zurück, um es einem besonderen Studiumin seiner Abhandlung über die Luft und das Feuer zuunterwerfen.
Man verdankt Scheele die Kennlnifs einer grofsenAnzahl von Sauren, sowohl organischer als Mineralsäu-ren. Ich habe schon die Weinsteinsäure und den Fluor-kiesel angeführt, und könnte noch viele andere undsehr wichtige hinzufügen. Die Mangan-, Arsenik-, Mo-lybdän-, Milch-, Schleim-, Wolfram-, Citronen-, Gal-lussäure und die Blausäure rufen jede eine EntdeckungScheele's ins Gedächtnifs zurück.
Die Untersuchungen, welche ihn zur Entdeckung*der Blausäure geführt haben, sind vor allen des Nach-denkens jüngerer Chemiker werth. Wenn Sie die Ab-handlung durchlesen, worin er die Existenz jener Säurenachwies, so werden Sie von der Einfachheit der Mit-tel, der Aufeinanderfolge der Versuche, von der Prä-cision der Resultate und der Richtigkeit seiner Schlüssebezaubert werden. Wie viele Andere hätten sich inden am besten eingerichteten Laboratorien in fruchtlo-sen Versuchen über einen Gegenstand erschöpft, dervon so vielen Schwierigkeiten, so vielen Verwickelun-gen begleitet ist!
Unter den einfachen Körpern sind mehre vonScheele entdeckt und isolirt worden, und andere, de-ren Existenz er wahrscheinlich machte, indem er ihreVerbindungen stuclirte, und den Chemikern zeigte,dafs sie von den übrigen wohl unterschieden seien.Ihm gebührt die Entdeckung des Chlors; das Sauer-stoffgas erkannte er fast zu gleicher Zeit mit Priestley.Seine Abhandlung über den Flufsspalh und die kiesel-