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Vierte Vorlesung.
I.
II.
c........
52,50
51,43
H........
7,00
6,84
N........
15.32
15,34
8........
1,23
1,25
Cu .......
1,35
2,64
Nach der ersten Analyse berechnet sich das Verhältniss derSchwefelatome zum Kupferatom:
X . oZ l,^o __ . q^p
"63,4 = 1,36 ; X ~ ' Uö -
Aus der zweiten Analyse findet man x = 0,938.
Auch bei diesen Analysen waren die zur Kupfer- und Schwefel-bestimmung eingeäscherten Mengen viel zu klein.») Eine genauereBestimmung dieser Elemente ist dringend geboten. Harnack be-rechnet aus seinen Analysen für die erste Verbindung die Formel:
CWH^o^O.ie^Cu.
Loew 2 ) hat zwei Silberverbindungen des Hühnereiweisses dar-gestellt, die den Kupferverbindungen Harnack's entsprechen: die eineenthielt 2,2 bis 2,4 °/ 0 Ag, die andere im Mittel 4,3 % Ag. Aus Hab-nack's Zahlen für den Kupfergehalt berechnet sich das Silberäquivalent= 2,3% und 4,5°' 0 . Diese Thatsachen sprechen dafür, dass Harnack'sund Loew's Präparate wirklich chemische Individuen gewesen sind.Leider hat Loew keine Elementaranalyse seiner Präparate ausgeführt.
Franz Hofmeister 3 ) ist es schliesslich gelungen, das Hühner-ei weiss zur Krystallisatiou zu bringen. Das Weisse des Hühnereiesenthält zweierlei Eiweissarten: zur Gruppe der Globuline und zurGruppe der Albumine gehörige (vergl. oben S. 53). Fällt man dieGlobuline durch concentrirte AmmoniumsulfatlÖsung aus und lässtdas Filtrat bei gewöhnlicher Temperatur langsam einengen, so scheidensich Kugeln ab, die aus unvollkommen ausgebildeten Krystallnaclelnbestehen. Durch Umkrystallisiren erhält man aus diesen KugelnAlbumin in schön ausgebildeten Nadeln. Die Analyse ergabh die folgende Zusammensetzung:
C . . . . 53,3
H .
. . 7,3
fl .
. . 15,0
S .
. . 1,1
0 .
. . 23,3
1) O. Loew, Pflüger's Archiv. Bd. 31. S. 393 1883.
2) O. Loew, 1. c. S. 402.
3) Fbanz Hofmeister, Zeitschr. f. physiol. Chem. Bd. 14. S. 165. 1889 undBd. 16. S. 187. 1892. Vergl. auch S. Gabriel, ebend. Bd. 15. S. 456. 1891.