Folii-GaWe von Beyerinck ausführlich behandelt worden;die Anatomie der ausgewachsenen Galle wird besondersvon Fockeu eingehend erörtert.
In geringer Entfernung von der Galle findet sicheine Narbe, die die Lage des Bohrloches bezeichnet, dasvon der Taschenbergi-Wespe beim Eierlegen erzeugtwurde. Das Ei liegt an der Innenseite des Gefässbündel-ringes des Nerven; die Gallbildung fängt im Phloemderjenigen Bündel an, deren Xylem sich in Berührungmit dem Ei befindet. Während des Wachstums des„Gallplastems" entsteht in demselben ein mit der Ei-höhlung verbundener Kanal, in welchem die junge Larvezwischen die Xylemteile der Gefässbündel in die Mitteder sich entwickelnden Galle passiert; Eihöhle und Kanalwerden hinter der Larve durch kallusartiges Gewebegeschlossen; die Larvenkamtner ist jetzt gebildet. Balddarauf bricht die Galle durch die Nervenrinde durch, undes tritt im Gallplastem die Differenzierung der ver-schiedenen Gewebe ein. Die zwei bis drei der Larven-kammer angrenzenden Zellsehichten nehmen eine körnigeStruktur an und bilden sich zu dem an Eiweiss undOel reichen primären Nahrungsgewebe aus, welchesspäter von der Larve zernagt wird. Gleichzeitig ent-wickelt sich auf dessen Aussenseite ein Gewebe, dasanfangs als Schutzschicht, später als sekundäre Nahrungs-schicht dient. Dieser Funktionswechsel hängt mit demBau der Zellen zusammen. Die Zellenwand ist nämlichnur zum Teil verdickt, an einer ausgedehnten Stelle da-gegen dünn uud ausdehnungsfähig; infolgedessen ver-grössern sich die Zellen nachträglich, füllen sich mitEiweiss und Oel und gehen in Nahrungsgewebe über.Die beträchtliche Vergrösserung, die das dickwandigeGewebe später erfährt, beruht jedoch nach Beyerinckwohl grösstenteils auf der Dehnung zahlreicher, allseitigdünnwandiger Zellen, welche zwischen den dickwandigenElementen eingestreut sind. In der ausgebildeten Galle
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