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ALNUS INC ANA«
i56. Altsius incana. Graue Else.
Kenniekhen: Die Blätter eirund, spitzig, auf der untern Fläche weichhaa-rig, in den Astachseln der Adern kahl. Die Afterblätter lanzettförmig,abfallend.
Benennungen: Weifse Else, weifse Eller.
Vaterland: Die sandigen Gegenden von Lappland, Schweden, und Preu-i'sen, so wie auch die Gebirge in Österreich, Kärnthen, Krain, Tyrol,Salzburg, der Schweiz, und im nördlichen America.
Boden: Die graue Else kommt gewöhnlich in trocknem, sandigem Bodenvor; jedoch kommt sie auch in einem bessern, etwas feuchten Bo-den fort.
Blüthe und Frucht: Im März und April entfalten sich die Blumen der Kätz-chen welche schon in dem vorhergehenden Sommer ihre Entwick-lung begonnen; und die Zapfen bekommen im September reife Samen.
Aussaat: Von der Natur geschieht das Ausstreuen des Samens schon imOctober, und die jungen Pflänzchen kommen im Mai des folgendenJahres hervor. Die künstliche Aussaat kann im Herbste oder auch imFrühjahr unternommen werden.
Höhe: Fünfzig bis sechzig Fufs. Sie hat anfangs einen schnellern Wuchsals die gemeine Else, bleibt aber, wenn sie ein Alter von 20 Jahrenerlangt hat, sehr zurück.
Alter: "Vierzig bis achtzig Jahr.
Nutzen: Die graue Else kann in Rücksicht des Holzes, der Binde und derFrüchte eben so, wie die gemeine benutzt werden.
Erklärung der Kupfertafel.
Tab i"6. Ein Zweig mit blühenden Kätzchen und mit Zapfen von dein vorigen Jahre,
aus welchen die Samen schon ausgefallen sind; so wie auch ein andrer Zweig mit
Kätzchen die erst sich zu entwickeln angefangen haben, um in dein künftigen Jahre
zu blühen, und zugleich mit Zapfen, die noch nicht völlig reif sind; beide in natür-