AMSVS GLUT1NOSA.
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Abarten ß und y vermehrt man durch Pfropfen, durch Wuvzelspros-sen und durch Ableger.
Holte: Fünfzig bis siebzig Fufs.
Alter: Sechzig bis hundert Jahr.
Nutzen: Die gemeine Else ist sehr nutzbar zur Befestigung der Ufer, indembei ihrer Anpflanzung die horizontal sich weit ausbreitenden und sichdurchflechtenden Wurzeln das Erdreich sehr fest zusammenhalten.Auch werden die starken Stämme beim Wasserbau sehr dauerhaftgefunden; da hingegen zu Meublen und Geräthschaften, die imTrocknen bleibo», das Uelz cl^r Else nicht zu empfehlen ist, weiles gewöhnlich sehr bald von dem Wurme zerstöhrt wird. — Aufser,dai's es zu Brennholz dient, giebt es auch eine gute Kohle, die zurBereitung des Schielspulvers anwendbar ist. Wildenhayn, dermit mehreren Holzarten Versuche über ihre Benutzung auf Potascheanstellte, erhielt aus f Kiafter Stammholz der Else, welches dem Ge-wicht nach 34 Cenlner betrug, i£ Metze oder 8 Pfund 28 Lolh Asche,und diese gab 1 Pf. 12 Lth. rohe Potasche, oder 1 Pf. 8 Lth. calciuirte.Die Rinde und auch die Früchte der Else werden zum Gärben undFärben, vorzüglich zum Schwarzfärben benutzt. — Der Blätter bedie-nen sich die Landleute zur Heilung äufserer Schäden.
Erklärung der Kupfertafel.Tab, 135. Von der gewöhnlichen Abart re ein Zweig mit blühenden Kätzchen und Zap-fen von dem vorigen Jahre, aus welchen- die Samen sehon ausgefallen sind; fernerein andrer Zweig mit Kätzchen, welche in diesem Jahre sich zu entwickeln anfangen,lim in dein künftigen zu blühen, so wie auch mit Zapfen oder Früchten, welche nochnicht die völlige Reife erlangt haben; beide in natürlicher Gröfse. a) Ein Befruch-tungsboden mit drei Blumen von dem männlichen Kätzchen, etwas vergvöfsert, 3>) einnicht völlig reifer Zapfen in natürlicher Gröfse, c) derselbe queer durchschnitten, ^ei-ne Schuppe desselben und e) die Samen ebenfalls in natürlicher Gröfse.