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2 (1820)
Entstehung
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180
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-ALNUS GLUTINÖSA.

Kelch eine Schuppe. Die Blumeitkrone viertheilig. Die weibliche Blu-me: Ein Kätzchen. Der Kelch eine zweiblumige Schuppe. Die Blumen-kröne fehlend. Die Samen zusammengedrückt, eirund, flügellos.i35. amius glutinosa. Gemeine Else.

Kennzeichen: Die Blätter rundlich-umgekehrt-eirund, stumpf, meist zurück-gedrückt oder ausgerandet, klebrig, in den Astachseln der Adern aufder untern Flache zottig.

a. emarginata mit rundlich-keilförmigen, ausgerandeten oder zu-rückgedrückten Blättern.ß. laciniata mit länglichen, fiederspaltigen Blättern, deren Zipfel

spitzig sind.y. qucrcifoüa mit rundlich-länglichen, gebuchteten Blättern, derenZipfel stumpf sind.Benennungen: Else, Eller, Aller, Erle, Urle, Eist, Elten, Otte, Ellernbaum,

Erlenbaum, Elsterbaum, Orliubaum, Otterbaum.Vaterland: Die Brüche und andre nasse Gegenden in ganz Europa, im

nördlichen Asien und Amerika, so wie auch im nördlichen Afrika.Boden: Die gemeine Else liebt vorzüglich feuchten Boden, wefshalb mansie auch nur in niedern Gegenden, in Brüchen und am Wasser findet.Kommt sie ja auf höhern Gegenden vor, so ist doch der Boden niezu leicht oder zu trocken.Blüthe und Frucht: Nach Verschiedenheit der Witterung entfalten die, schonin dem vorhergehenden Sommer sich entwickelten Kätzchen ihre Blu-men am Ende des Februars, im März oder auch erst im Anfange desAprils; die in den Zapfen enthaltene Samen reifen im November.Aussaat: Von der Natur geschieht das Aussäen im December, worauf dannim Mai die jungen Pfiänzchen schon hervorkommen. Das künstlicheAussäen unternimmt man am zweckmäfsigsten im Frühjahre, wo manden Samen auf den von Wasser befreiten Boden ausstreuet. Die