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Chemie des Muskelgewebes. 629
g a der Muskel während des Tetanus, verhältnissmässig nur kleine Hemmung«-
zerTet heile ^ ™ V h ^ ioh ^ dlen Zersetzungen disponibeln Stoffmenge SÄ^ e z t, so muss eine, mit dem Tetanus sich entwickelnde Hemmungs-chtung der Zersetzung und Oxydation der Muskelstoffe existiren.
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des mmun g svor i'i c l»tung hat J. Ranke in dem gesteigerten Gehalte
fäll'-, 6 ten Musla 'ls an Stoffen erkannt, die im ruhenden leistungs-
v 0l / en s ^ e ' entweder gar nicht, oder nur in sehr geringen Mengend er D sind - R a»ke hat gefunden, dass durch Auswaschen des Blutesermüdete Muskel wieder reactionsfähig wird und dass dabei das Blut
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s solches, sondern nur insofern einen hemmenden Einfluss ausübt,
die, durch die Muskelaction gebildeten „ermüdenden Stoffe" aufge-
»(., 8n nat- * m Gegensatze hierzu, ermüden leistungsfähige Muskeln,
im .. man s ^ e m 't tien normalen Muskelzersetzungsproducten (Fleischbrühe)
<^j ' gnirt. Auswaschen derselben durch die Lösungen indifferenter
' (Kochsalzlösung von V2 Proc. NaCl) hebt die Ermüdung wieder
di 1 er normalen Verhältnissen erfolgt die Erholung dadurch, dass
die Circulation die ermüdenden Stoffe weggeschwemmt werden.
, Von den, normal im Muskel vorkommenden Zersetzungsproducten der Ermüdende'^UskeUnk,, . , „,., , „ , i, Stoffe.
,. J* BU 0Stanz, wirken nur Milchsaure und saures phosphorsau-
diff ermüdend, während sich Kreatiu, Zucker und Kohlensäure in-
M;i 1 verhalten. Durch vorsichtige Neutralisation der injicirten
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a ure mit kohlensaurem Natron, k'ann die Leistungsfähigkeit des
wieder hergestellt werden, unter normalen Verhältnissen geschiehtJ e denfal]a durch die, den Muskel umspülenden alkalischen Ernäh-\Vj 1 UsHI gkeiten. Vorsichtige Neutralisation mit Kreatinin hat dieselbeHi\ c \ ^' Wle Neutralisation mit kohlensaurem Natron. Endlich sindlj e i aur _ e und saures phosphorsaures Kali, nach den Erfahrungen Ran-er höh Cnzeit ig Muskelreize, sie vermindern die Leistungsfähigkeit,»ttf ^- e " a ^ er dle Nervenerregbarkeit. Keinen nachweisbaren EinflussI;,; ^ Kraft und Erregbarkeit des Muskels, beobachtete J. Bänke von§(j lon en von Harnsäure und harnsauren Salzen, während Schwefelsäure,sä u '^ re > Salpetersäure, Essigsäure, Weinsäure, Oxalsäure und Ameisen-g em - Ul Passender Verdünnung und - mit 0,7procentiger Kochsalzlösung,l| r otlt ! sieh im Allgemeinen analog der Milchsäure verhielten. Nichta W ai '^ den Muskel wirken fernerhin Harnstoff und Hippursäure, wohlserd en s ie die Beflexe verschwinden; die Hippursäure scheint aus-
iii enr , eine lähmende Wirkung auf das Herz auszuüben. Direct läh-liclj f . Untl die Leistungsfähigkeit des Muskels vernichtend wirken end-8alj, e ^ rk alium und Kalisalze (Podcapaew, Üuttmann), gallensaure' k °hlensaures Natron und Kreatinin, letztere aber nur allmählich.Si *ttr e anke fand > dass die muskelermüdenden Stoffe: Milchsäure undVk 1 pnos phorsaures Kali, die elektromotorische Kraft der Muskeln( lie Sei , ^ ra bsctzen, ja ganz vernichten können, während das AuswaschenHt^ toffo a "s dem Muskel durch Kochsalzlösung von 0,7 Proc, diemot orisclie Kraft wieder herstellt. Die für die Arbeitsleistung des