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2 (1892)
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IV. Pharmakognosie.

Seeale cornutum, Mutterkorn: Claviceps purporea Tulasne,

Eumycetes, Pyrenomycetes. Das Sklerotium des Pilzes, welches iu denÄhren der Getreide, vorzüglich des Roggens, auftritt. 0,12 % Ergotiniu;Cornutin, das wirksame Alkaloid; 2 bis 4% Sklerotinsäure, und anderewenig bekannte, unwirksame Stoffe, wie Scleromucin, Sclererythrin, Fusco-sclerotinsäure, Sclerojodin, Scleroxauthiu, Sclerokrystallin; Sphacelinsäure,ein sehr giftiges, saures Harz. 30 % fettes Öl, Mycose, Mannit etc.

Liehen islandicus, Isländisches Moos: Cetraria islandica Acha-rius. Lichenes. Durch ganz Europa und die arktischen und autarktischenLänder verbreitet. 2 % des bitteren, krystallisierenden Lichenin.

2. Pteridophyten.

Sporae Lycopodii, Lycopodium, Bärlappsamen: Lyco-podium clavatum L., Lycopodiaceae. In den meisten Ländern mit ge-mäfsigtem oder kälterem Klima. Die Sporen werden gesammelt in Deutsch-land, Rufsland und der Schweiz. 50% fettes Öl.

Rhizoma Filicis, Farnwurzel: Aspidium filix mas Swartz,Filices. In den meisten Ländern der nördlichen Halbkugel. Filicin (Filix-säure), Filixgerbsäure.