§ 4. Die Laubblätter.
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meist aber die Form von Gegenständen des täglichen Lebens zur Ver-gleichung und Bezeichnung herangezogen.
Behalten wir zuerst den äufseren Umrifs der Fläche der Blatt-spreite im allgemeinen im Auge, so kann die Blattspreite z. B. kreis-rund, rundlich, elliptisch, gestreckt elliptisch oder länglich, dreieckig,rautenförmig sein oder auch uierenförmig, herzförmig (Fig. 385), rundlich,oval oder eiförmig, lanzettlich oder gestreckt eiförmig, keilförmig, lineal.Dabei kann bei den 5 letzteren Formen und ähnlichen anderen die Basisder Blattspreite des gestielten oder ungestielten Blattes weiter be-
Pig. »88. Mg. »»»•
Fig. 888. Nervatur des Blattes von Salix grandifolia.
Fig. 380. Nervatur defl Blattes von Convallaria latifolia.(Nach Kttinghauson.)
sonders geformt sein, z. ß. herzförmig, pfeilförmig, spiefsförmig, nieren-förmig sein oder auch einfach spitz oder stumpf auslaufen. Ebenso zeigtsich die Spitze der Spreite sehr verschieden gestaltet, z. B. allmählichspitz zulaufend oder zugespitzt (Fig. 389), abgerundet, von einer geradenLinie begrenzt oder abgestutzt u. s. w. Der Band der Blattspreiteist in manchen Fällen glatt, die Lamina ist ganzrandig, oder er ist mitverschieden gestalteten, wenig tief gehenden Einschnitten versehen. Eskommen vorzüglich häufle: 4 Formen dieser kleinen Einschnitte vor. Derliiuul der Lamina kann sein: 1. gesägt: vorspringender und einspringenderWinkel spitz; 2. gekerbt (Fig. 388): vorspringender Winkel stumpf, ein-