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Systematische Charakteristik der medicinisch-wichtigen Pflanzenfamilien, nebst Angabe der Abstammung der wichtigeren Arzneistoffe des Pflanzenreichs
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Cannabineen — Ulmaoeen.

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auch einen rothjen Farbstoff enthält, und nach Ent-fernung desselben und Schmelzen den Schellack dar-stellt :£Gi./lacc. in tabulis. _Antiaris toxicaria Lesch. — Upasgift. Java. &£?vw.

Cannabineen.

Einjährige aufrechte Pflanzen (Cannahis) oderperennirende Schlingpflanzen (Humulus) mit band-förmig getheilten oder gelappten Blättern. Blüthendioecisch. 5 vom grünlichen Perigon umgebene Staub-gefässe. Einfächeriger Fruchtknoten mit 2 langenNarben. Männliche Blüthen in Trauben und Bispen,"weibliche bei Cannabis knäuelartig gedrängt. BeimHopfen bilden die weiblichen Blüthenstände kugeligeAehren, in deren Deckschuppen die weiblichen Blüthenstehen. Bei der .cultivirten Pflanze verkümmern dieBlüthen. Nach der Blütliezeit vergrössern sich dieDeckschuppen und tragen auf ihrer Innenseite gold-gelbe Drüsen (Lupulin). Ä~&f,

Cannabis sativa L. —^Sem.^) cannabis, Hanf.„ indica Lam. — Indischer Hanf.

Herba cannabis indicae. (Enthält ein Harz mit nar-kotischen Eigenschafton), Haschisch.Humulus Lupulus L. — Hopfen. Glandulae lupuli(Lupulin).

Ulmaceen.

Bäume und Sträucher, mit einfachen, an derBasis oft ungleichen Blättern (Ulmen). Blüthen zwit-terig oder durch Verkümmerung polygam in achsel-ständigen Trugdolden. Perigon kelchähnlich oder weniggefärbt, meist 4—5 theilig. Staubgefässe 4—5 oder 8.EinFruchtknoten. Früchte geflügelt bei Ulmus.

Iinstandtheile : adstringirende Stoffe, Schleim.Ulmus campestris^T— Gort, ulmi interior.

Henkel-Hansen, Pfianzenfamilien (2. AmiT)." 2

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